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Medien & TV WDR beschwert sich über Bericht in Russland
Nachrichten Medien & TV WDR beschwert sich über Bericht in Russland
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09:47 05.10.2015
Petro Poroschenko soll laut einem erfundenen TV-Bericht aus Russland betrunken nach Moskau geflogen sein. Quelle: dpa
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Köln

Nach einem erfundenen Bericht über einen vermeintlich betrunkenen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko will sich der WDR beim russischen Botschafter beschweren. Nach Angaben des Senders hatte der russische Fernsehkanal TW Zentr eine frühere Moskauer WDR-Korrespondentin als Quelle zitiert für eine Meldung, wonach der Präsident auf einem Flug nach Moskau stark alkoholisiert gewesen sein soll. Der Schönheitsfehler: Laut WDR ist die Geschichte erfunden, die betroffene Korrespondentin Christina Nagel sei gar nicht befragt worden. Außerdem arbeite sie derzeit in Berlin.

Zuvor hatte eine russische Boulevardzeitung über den vermeintlichen Vorfall berichtet, woraufhin TW Zentr mit einem Fernsehbeitrag nachzog. Dieser berief sich in seiner Berichterstattung auf die WDR-Hörfunkkorrespondentin, die sich demnach live auf WDR 5 zu dem angeblichen Vorfall geäußert haben soll.

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"WDR-Intendant Tom Buhrow wird einen Beschwerdebrief an den russischen Botschafter schicken und der ukrainischen Botschaft eine Richtigstellung übermitteln", teilte die stellvertretende WDR-Unternehmenssprecherin mit. Darüber hinaus arbeite der Sender auf unterschiedlichen Ebenen daran, den Sachverhalt richtig zu stellen. "Das, was an dieser Geschichte stimmt, ist im Prinzip: Es gibt mich, und es gibt Herrn Poroschenko, aber das ist wirklich alles", zitierte Deutschlandradio Kultur am Freitag die frühere Korrespondentin.

dpa, so

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