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Medien & TV Honey und der Tag des Ekel-Übermaßes
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12:17 25.01.2017
Honey verabschiedet sich von Dschungel-Flirt Gina-Lisa. Quelle: RTL
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Murwillumbah

Tag 12 im Dschungel stand unter dem Motto unerwartete Heldentaten und unerwarteter Abschied. Abgewählt wurde Grinsekater „Honey“, der spätestens seit seiner Prüfungsverweigerung und seinen Showeinlagen als bronchial gebeutelter Raucher beziehungsweise gestählter Halbnackt-Sportler allen im Camp auf die Ketten ging. Bis auf Gina-Lisa, die er – quasi als letzte Amtshandlung – noch aus der Gruppe lächelte. Jetzt hatten offensichtlich auch die Televoter die Nase voll von der Lächel-Show des Alexander Keen.

Am zwölften Tag müssen Hanka und Marc zur Prüfung antreten: RTL serviert ihnen Straußen-Anus, Krokodil-Penisse und Fischaugen-Saft. Am Abend wird es emotional.

Ekelhürde mit Grandezza genommen

Unerwartete Härte bewies Hanka in der Dschungelprüfung, bei der es wieder einmal um den Verzehr von Widerwärtigkeiten ging. Während Marc Terenzi sich standhaft weigerte, allerlei Genitales aus Australiens Fauna zu sich zu nehmen, würgte sich Hanka von Portion zu Portion. Nur, als es Fischaugen mit den Zähnen zu knacken galt, um dann deren Inhalt aus dem Schnapsglas zu trinken, musste die tapfere TV-Maklerin passen. Da aber Terenzi diese Ekelhürde mit großer Grandezza nahm, gab’s wenigstens einen Stern – und den unverhohlenen Respekt des Moderatorenteams. Vielleicht waren die aber von der wirklich übertriebenen Ekligkeit dieser Prüfung selbst so überrascht, dass ihnen die übliche Zyne diesmal gänzlich abging.

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Das Maß an Abscheulichkeiten ist voll

Ernsthaft: Das Maß an Abscheulichkeiten bei den Essenprüfungen ist voll. Es geht keinerlei Witz davon aus, an einem Känguru-Gemächt zu knabbern und der Verzehr von Lebendtieren nur zum Amüsement Dritter, auch wenn es „nur“ Insekten sind, ist schlicht unethisch. Weder werden gesellschaftliche Tabus gebrochen, noch haben diese „Prüfungen“ irgendeinen Humor-Mehrwert – sie sind einfach profan und überflüssig. Vielleicht kriegt das ja mal jemand bei den Quotenjägern von RTL mit.

Zigarettenentzug als Charaktertest

Denn dass sich auch mit einfachsten – und zudem noch gesundheitsfördernden Methoden – Quote und Schadenfreude erzeugen lassen, das beweist der Zigarettenentzug. Dass aus Kuschel-Kicker Icke Häßler binnen zweier Tage ein rüpelhaften Pöbler werden könnte, hätte niemand gedacht. Dem Nikotinentzug sei Dank bombte sich der Weltmeister von 1990 selbst vom Favoriten-Thron. Heißeste Anwärter jetzt: Hanka und, Zitat Kader Loth, „Welcher Jens?“ Büchner – ja, und Kajal-Kader selbst natürlich auch ...

Von RND/Daniel Killy

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