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Medien & TV Interview mit Peter Kloeppel
Nachrichten Medien & TV Interview mit Peter Kloeppel
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19:18 11.09.2009
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Sind vier Moderatoren zuschauerfreundlich?

Es ist nicht unsere Wunschkonstellation. Da nun aber vier Sender übertragen und es nur ein Duell gibt, sitzen eben vier Moderatoren da. Wir verteilen die Themen so, dass sie jeweils abwechselnd von zwei Moderatorenduos behandelt werden. Es wird ein bisschen wie Balletttanzen, Pas de deux mit vier Leuten. Wir vier müssen nur aufpassen, dass wir uns nicht gegenseitig auf die Fußspitzen treten.

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Die potentiellen Koalitionspartner sind nicht vertreten. Ist das unausgewogen?

Es ist ein Kanzlerduell, also ein Duell der beiden Kandidaten, die Bundeskanzler werden und damit die Richtlinienkompetenz erlangen können. Deswegen ist es eine Sendung, die nur mit zwei Kombattanten stattfinden kann.

Fünf Sender übertragen das Duell. Was bringt das den Zuschauern?

Viele Zuschauer sehen in dem Duell eine gute Möglichkeit, Merkel und Steinmeier in einer direkten, politischen Auseinandersetzung zu erleben. Wir haben 2002 und auch schon vorher immer wieder mit den Parteien darüber gesprochen, dass wir im Fernsehen eine solche Auseinandersetzung der Kanzlerkandidaten zeigen wollen. Ich bin sicher, dass wir die Beiden in einen Dialog miteinander bringen werden, den wir bisher in diesem Wahlkampf noch nicht erlebt haben.

Welche Themen werden besprochen?

Alles, was die Menschen jetzt beschäftigt. Die Frage, wie wir in Deutschland aus der Wirtschaftskrise kommen. Wie können wir Arbeitsplätze sichern und neue schaffen? Wie sichern wir unser Erspartes, das auf der Bank liegt, auf Dauer? Wie sieht es mit Bildung und Erziehung aus? Was ist mit der deutschen Außenpolitik? Diese Fragen werden die wichtigsten Themen bei diesem Duell sein.

Interview: Dirk Kirchberg