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Medien & TV Tag sechs im Dschungel: Gisele besiegt in der Prüfung vor allem Yotta
Nachrichten Medien & TV Tag sechs im Dschungel: Gisele besiegt in der Prüfung vor allem Yotta
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00:15 17.01.2019
Vier Sterne hat Gisele Oppermann erkämpft, Bastian Yotta dagegen keinen. Er versucht seine Niederlage zu erklären. Quelle: MG RTL D / Stefan Menne
Hannover

Dass das diesjährige Dschungel-Camp ganz besonders nah am Wasser gebaut ist, beweisen nicht nur Abend für Abend die stets verheulte Gisele, auch der Yotta gerät schon mal in Gedanken an seine drei Hochschulabschlüsse vor lauter Ergriffenheit über die eigene Herrlichkeit und die schnöde Welt, die diese nicht erkennen mag, ins Schluchzen. Nun stimmt auch noch Sibylle Rauch ein in den Chor der Selbstbemitleider. Und das nur, weil der Tommi mit ihr nicht die Nacht am Lagerfeuer durchwachen wollte. Gisele, die ursprünglich dran war, übrigens auch nicht. Deshalb tauschte sie mit Tommi. Der fasste seinen zuvorkommenden Entschluss später kurz und treffend zusammen: „Wär‘ ich bloß im Bett geblieben.“

Beim morgendlichen Plenum lederte Sibylle dann richtig los über die einsame Nacht am Feuer. Viel Rauch um nichts eigentlich. Bis es Tommi zu viel wurde. „Das ist eine Lüge“. Auf Toilette wollte auch niemand mit Sibylle, sie hat’s wirklich nicht leicht. Domenico aber auch nicht. Denn mit Evelyn, da war schon was, aber Liebe war das wohl nicht, denn er lebte „in einer Scheinwelt“. Aber er musste sie doch vermissen, wegen seiner PR-Manager (Achtung: Plural). Da flüstert er dann doch lieber, ganz Gentleman, beim Feuertratsch mit Chris über vorgebliche Affären von Evelyn mit irgendwelchen Liebhabern von anderen E-Promis.

Tag sechs im Dschungelcamp und man mag es kaum glauben: Yotta schafft es wirklich, Gisele davon zu überzeugen, mit ihm zur Prüfung anzutreten. Das war dann aber schon der größte Erfolg. Die Sternen-Ausbeute war mager – vor allem bei dem Mental-Coach Die Bilder von Tag sechs bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“.

So viel Kunststoff war selten im Dschungel. Ob in Form von Silikonkissen oder als Ansammlung von Mikroplastik im ein oder anderen Hirn. Womit wir wieder beim Wasser wären. Denn das ist ja bekanntlich ganz besonders belastet von Plastikrückständen. Bei der Dschungelprüfung lag das vor allem daran, dass Yotta, Muskel-Mantra und ganz Körper-Plastik („I’m full of it“), mit Gisele in der „Spülhölle“ aus Sturzbächen üblicher Dschungel-Leckereien wie Kuh-Urin und Kakerlaken die Sterne mit einer Hand oder dem Kopf auffangen musste. Vier Spülgänge gab’s, der letzte bestand aus harmlosen Plastikbällen – und, man mag es kaum glauben, vier Sterne landeten bei Gisele. Motivator Yotta fing derweil keinen. Aber jede Menge verrotteter Tomaten; der Mann sah aus wie die Paella-Pfanne in Villabajo – und kein Fairy Ultra, nirgends.

Dass Zicken-Gisi dem Yotta dann sein ewiges Gepose vorhält, sich episch darüber amüsiert, dass der mit seiner großen Hand keinen Stern gefangen hat und gar nicht merkt, wie der Testosteron-Titan sie da anschaut, lässt hoffen: Für Gisele, dass der Bastian bei all seinen Coachings auch Anger Management belegt haben möge – und den gemeinen Zuschauer auf den ersten einBlick in den echten Bastian Yotta. Wenn Blicke töten könnten …

„Und sonst so? Warum ist Gisele plötzlich so beliebt? „Weil ich so nach Pipi stinke“. Ach, ja, Doreen ist im Schlaf aus ihrer Hängematte geplumpst. Und ein Sack Reis ist auch umgefallen in Murwillumbah, gänzlich unbemerkt von all den Kameras … Wie sagt Domenico immer? „Stein drauf legen“. In die nächste Dschungelprüfung muss übrigens erneut Gisele. Es ist zum Heulen.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ erhalten Sie im Special bei RTL.de.

Von Daniel Killy/RND