Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Medien & TV Warnung vor falscher WhatsApp-Sperre
Nachrichten Medien & TV Warnung vor falscher WhatsApp-Sperre
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:05 23.11.2015
Foto: Whatsapp ist einer der beliebtesten Messenger-Dienste auf dem Smartphone und deshalb immer wieder das Ziel von Betrügern.
Whatsapp ist einer der beliebtesten Messenger-Dienste auf dem Smartphone und deshalb immer wieder das Ziel von Betrügern. Quelle: Andrea Warnecke
Anzeige
Hannover

Plötzlich aufspringende Werbeeinblendungen, die vor einem Ende des eigenen WhatsApp-Abos warnen, sind Betrug. Laut einem Bericht von "heise security" steckt hinter den Einblendungen mit dem Text "Warnung: WhatsApp läuft heute ab!" der Versuch, Nutzern teure Digitalabos anzudrehen.

Nachricht stammt nicht von WhatsApp

Die Masche: Über ein Werbenetzwerk, das von vielen Webseiten im Netz gebraucht wird, wird besagte Warnung eingeblendet und ohne Zutun des Smartphonenutzers eine neue Webseite geöffnet. Hier wird behauptet, dass man ohne einen Download von der Webseite den populären Messenger nicht mehr nutzen könne.

Wie die Experten berichten, ist das keinesfalls wahr und die Nachricht stammt auch nicht von Whatsapp. Wer darauf hineinfällt und auf "OK" und den "Herunterladen"-Button klickt, landet auf einer Webseite, die keine neue WhatsApp-Version, sondern Hintergrundbilder für die populäre Messenger-App anbietet.

Betrugsabo kostet mehr als 20 Euro

Gibt man seine Mobilfunknummer auf dieser Webseite ein, wird ein Abonnement für monatlich mehr als 20 Euro abgeschlossen. Der Ratschlag für Betrogene: Eine SMS mit dem Inhalt "Stopp all" an die Rufnummer 82555 kündigt das Abonnement wieder.

Damit solcher Betrug grundsätzlich erschwert wird, kann per Anruf beim eigenen Mobilfunkanbieter auch eine sogenannte Drittanbietersperre eingerichtet werden. Sie unterbindet WAP-Billing, also die Abrechnung von Diensten über die Telefonnummer und Telefonrechnung. Da auch sinnvolle Dienste wie etwa der Kauf von Busfahrkarten mit dem Telefon über WAP-Billing abgewickelt werden, erlauben manche Anbieter auch nur die Sperrung einzelner Dienste.

dpa

Medien & TV Belgische Twitter-Nutzer - Mit Katzenbildern gegen den Terror
23.11.2015
Medien & TV Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm - Zehn Millionen sehen Hannover-"Tatort"
23.11.2015
23.11.2015