Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Medien & TV Witze über “Fridays for Future”: Dieter Nuhr verteidigt erneut seine Greta-Kritik
Nachrichten Medien & TV Witze über “Fridays for Future”: Dieter Nuhr verteidigt erneut seine Greta-Kritik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:04 10.10.2019
Komiker Dieter Nuhr. Quelle: Henning Kaiser/dpa
München

Kabarett-Star Dieter Nuhr (58) verteidigt sich erneut gegen Kritik an satirischen Äußerungen über die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Er hatte sich kürzlich in seiner ARD-Show "Nuhr im Ersten" laut gefragt, was die durch "Fridays for Future" bekanntgewordene 16-Jährige bei Kälte tue. Die Antwort: "Heizen kann es ja wohl nicht sein."

"Wenn ich den Witz mache, dass ich meine Tochter unterstütze und deshalb ihr Zimmer nicht heize, dann offenbart das den zentralen Konflikt, nämlich dass die meisten Kinder und Jugendlichen gar nicht abschätzen können, was eine Erfüllung ihrer Forderungen für sie ganz persönlich bedeuten würde", sagte er dem "Münchner Merkur" und der Zeitung "tz" am Donnerstag.

Empörung in den Netzwerken

"Das ist nicht den Kindern anzulasten, sondern denen, die sie einseitig informieren. Aber wenn man Witze erklären muss, ist es ja eh schon zu spät", so der Komiker.

Nuhrs TV-Äußerungen hatten ihm viel Empörung und Kritik in den sozialen Medien beschert. "Ich kann nicht mehr tun, als in jeder Sendung betonen, dass ich die Proteste an sich begrüße, weil sie die Problemlösung vorantreiben, dass ich aber die Lösungsvorschläge der Bewegung für naiv und gefährlich halte", sagte der Kabarettist jetzt den Zeitungen.

Mehr zum Thema

Greta-Kritik von Dieter Nuhr: Warum nur so viel Aufregung?

RND/dpa/msc

Im Juli hat ihm Unbekannte den Kopf abgeschlagen, jetzt bekommt Hein Blöd einen neuen Kopf. Doch noch immer fehlt von dem oder den Tätern jede Spur.

10.10.2019

Neues Kochbuch, neue Show: Für Spitzenköchin Cornelia Poletto läuft es gerade sehe gut. Und jetzt bekommt die 48-Jährige auch noch ein eigenes Magazin.

10.10.2019

Nach dem Attentat in Halle herrscht Entsetzen – es wird jedoch auch Kritik an der Berichterstattung der Medien laut. Unter anderem der „ARD-Brennpunkt“ zeigte am Abend Teile des Tätervideos in einem Beitrag. Organisationen warnen: Wer das Video zeigt, hilft dem Täter, sich zu inszenieren.

10.10.2019