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Medien Stress mit den Lizenzen: Netflix leidet unter Serienschwund
Nachrichten Medien Stress mit den Lizenzen: Netflix leidet unter Serienschwund
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17:55 17.05.2019
Die Serie „Riverdale“ soll noch ein wenig bei Netflix verfügbar sein – doch die amerikanischen Sender handeln ihre Lizenzverträge mit Netflix neu aus. Quelle: Dean Buscher / © 2018 Warner Bros.
Los Gatos

Netflix springen die Partner ab – einst sammelte es so schön Lizenzverträge, aber weil viele verschiedene Streamingdienste inzwischen ihre eigenen Süppchen kochen, wird die Konkurrenz um eben jene Verträge jetzt immer größer. Deswegen werden beliebte Produktionen künftig nicht mehr auf Netflix verfügbar sein, wie das Branchenmagazin „Deadline“ berichtet.

Die Sorgenkinder: Disney, der Medienkonzern AT&T und dessen Fernsehnetzwerk The CW. Jeder hat seine eigenen Gründe. Disney startet im August seinen eigenen Streamingdienst Disney+ – und will Netflix deswegen die eigenen Produktionen nicht mehr zur Verfügung stellen. Offensichtlich auch nicht für viel Geld. Das betrifft beispielsweise Marvel- und Pixarfilme. Aber auch die „Avengers“-Reihe.

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Auch AT&T, zu dem auch Warner Brothers gehört, will Ende 2019 einen eigenen Streamingdienst planen. Dementsprechend zurückhaltend verhält sich das Unternehmen bei der Lizenzvergabe. „Einige der etablierten Betreiber in diesem Bereich müssen davon ausgehen, dass ihr Content-Angebot stark schrumpft“, hieß es schon im Dezember 2018 seitens des Unternehmens. Zu diesen Inhalten gehört beispielsweise „Riverdale“.

Bei The CW ist nun der einst spektakuläre Deal von 2011, dass Netflix die Inhalte des Netzwerks zum Streamen anbieten darf, nicht verlängert worden.

Auch für „Friends“ oder „The Office“ sieht es bei Netflix schlecht aus

Zu den Fernsehserien von The CW – und das mag für Serienfans zum Problem werden – gehören unter anderem „Riverdale“ oder „The Flash“. Hier gibt es laut „Deadline“ Entwarnung: Diese Serien seien für einige Jahre gesichert. Anders soll The CW mit diesen drei Serien umgehen: „Batwoman“, „Nancy Drew“ und das Riverdale-Spinoff „Katy Keene“. Diese Shows sollen einzeln – und nicht, wie es vorher war, als Pauschalpaket der CW-Serien – für Lizenzen angeboten werden. Das heißt für Netflix, dass es sich bei der Lizenzvergabe jetzt stärker gegen Konkurrenz durchsetzen muss. Bei „Batwoman“ sollen die Chancen schlecht stehen – die Flatterfrau soll für den Streamingdienst von AT&T reserviert worden sein.

Auch „Friends“ und „The Office“, beide vom Sender NBC, könnten sich von Netflix verabschieden – diese Shows sollen ebenfalls in den Warner-Brothers-Streamingdienst übergehen.

Gegen den Abgang der Serien versucht Netflix mit eigenen Produktionen gegenzuhalten.

Von RND/goe

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