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Panorama 11 Bergleute in Mexiko in Kohlemine eingeschlossen
Nachrichten Panorama 11 Bergleute in Mexiko in Kohlemine eingeschlossen
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10:56 04.05.2011
Die Bergungsarbeiten in Mexiko verzögern sich wegen starker Gasentwicklung. Quelle: dpa
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Nach dem Bergwerksunglück in der nordmexikanischen Ortschaft Sabinas hat Präsident Felipe Calderón versprochen, alles zur Rettung der verschütteten Bergleute zu tun. In der Kohlegrube Binsa im Bundesstaat Coahuila sind nach einer Explosion 11 Bergleute eingeschlossen. Mindestens drei Menschen seien bei dem Unglück gestorben, hieß es nach Angaben der mexikanischen Regierung. Ein Mensch wurde bei dem Unglück in Sabinas Coahuila schwer verletzt, berichteten lokale Medien. Ihm wurden später beide Arme amputiert. Wegen starker Gasentwicklung hatten die Rettungsarbeiten bis zum Dienstagabend (Ortszeit) noch nicht begonnen.

„Wir haben große Hoffnung, dass die Männer die Explosion überlebt haben“, sagte der Bürgermeister der Stadt, José Maia Montemayor, einem Fernsehsender. Die Bergleute werden den Angaben zufolge in 60 Metern Tiefe vermutet. Nach den Worten des Bürgermeisters warteten die Retter am Dienstagabend ab, dass die Konzentration des Methangases in der Grube abnehmen würde, um hinabsteigen zu können.

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dpa/ow