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Panorama 15 Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal
Nachrichten Panorama 15 Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal
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16:26 14.05.2012
Foto: Nepalesische Rettungskräfte versorgen einen Überlebenden des Flugzeugabsturzes.
Nepalesische Rettungskräfte versorgen einen Überlebenden des Flugzeugabsturzes. Quelle: dpa
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Kathmandu

Sechs Menschen - ein dänisches Paar, eine nepalesische Stewardess, ein Inder sowie zwei indische Kinder - seien gerettet worden und würden in die Stadt Pokhara geflogen. Die Maschine sei am Montag beim Landeanflug auf den knapp 2700 Meter hoch liegenden Flughafen Jomsom abgestürzt. An Bord waren 21 Menschen.

Die dänische Überlebende namens Emilie Jorgensen sagte der Online-Ausgabe der Zeitung „Ekstrabladet“ per Telefon aus dem Krankenhaus: „Wir flogen sehr niedrig und sehr nahe an einem Berg. Plötzlich berührte der Flügel den Berg und wir stürzten ab.“ Die Sitze hätten sich aus den Verankerungen gelöst, die Menschen an Bord seien durcheinander geworfen worden. „Es gab keine große Panik, aber man hörte einige Schreie.“ Wie durch ein Wunder überlebten Jorgensen (29) und ihr Partner nach Angaben der Zeitung ohne Knochenbrüche.

Die Luftfahrtbehörde teilte mit, das zweimotorige Propellerflugzeug vom Typ Dornier Do 228 der Fluglinie Agni Air sei vom schwierigen Hochgebirgsflughafen Jomsom aus auf dem Weg in den Touristenort Pokhara gewesen. Die Piloten seien kurz nach dem Start wegen technischer Probleme umgekehrt. Beim Versuch, wieder auf der engen Landebahn in Jomsom zu landen, sei das Flugzeug an einem der umliegenden Berge zerschellt.

Jomsom im Distrikt Mustang ist Ausgangspunkt für Trekkingtouren im Himalaya und für den Muktinath-Tempel, einem Pilgerort für Hindus. Die indischen Opfer waren auf dem Rückweg von dem Tempel.

Die Strecke zwischen Jomsom und Pokhara führt zwischen den 8000ern Annapurna und Dhaulagiri durch eine tiefe Schlucht und gilt als sehr schwierig. In Nepal kommt es immer wieder zu Flugunglücken. Seit Beginn der zivilen Luftfahrt in dem Himalaya-Staat im Jahr 1953 wurden mehr als 70 Abstürze mit mehr als 600 Toten verzeichnet.

dpa

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