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Panorama 400 Reisende sitzen in ICE bis Mitternacht fest - Verkehrschaos nach Gewitter
Nachrichten Panorama 400 Reisende sitzen in ICE bis Mitternacht fest - Verkehrschaos nach Gewitter
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09:30 19.08.2019
Verkehrschaos bei der Bahn nach einem Unwetter. Quelle: imago images / Ralph Peters
Roth

Die starken Gewitter haben in der Nacht zum Montag für ein Verkehrschaos in Deutschland gesorgt: Wegen eines Oberleitungsschadens haben 400 Reisende am Sonntagabend über Stunden in einem ICE in Bayern festgesessen. "Der Zug hatte keinen Strom mehr und stoppte bei Roth mitten auf der Strecke", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montagmorgen. Um Mitternacht hätten Feuerwehr und Retter die Reisenden dann aus dem Zug in Sicherheit gebracht. Die Rettung war wegen des unwegsamen Geländes schwierig und dauerte rund drei Stunden. Verletzt wurde niemand. Der ICE wurde abgeschleppt.

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Am Frankfurter Flughafen war der Flugverkehr eingeschränkt. Um Personal und Reisende zu schützen, sei die Abfertigung auf dem Vorfeld vorübergehend eingestellt worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport am Montag. Demnach wurden bis zum Sonntagabend 41 Flüge annulliert. Die meisten davon waren Inlandsflüge. Acht Flüge wurden der Sprecherin zufolge umgeleitet.

Verletzte durch das Unwetter in Südhessen

Die starken Unwetter haben mehrere Menschen am Sonntag in Südhessen verletzt. Ein 34-Jähriger sei bei Ginsheim-Gustavsburg in seinem Zelt von einem umgefallenen Baum getroffen worden, teilte die Polizei in Darmstadt mit. Lebensgefahr bestehe nicht. Im Kreis Offenbach seien mehrere Menschen verletzt worden, genauere Angaben dazu konnte die Polizei am Montagmorgen zunächst nicht machen.

Der Schaden des Unwetters mit Starkregen und Sturm sei immens, hieß es. Straßen und Unterführungen wurden geflutet, Bäume knickten um und stürzten auf Autos, Dächer wurden abgedeckt und Straßen gesperrt. Im Fernverkehr mussten sich Bahnreisende auf Verspätungen und Ausfälle einstellen.

Zeugen sollen einen Tornado gesehen haben

Zwischen Langen und Seligenstadt in Hessen berichteten laut Polizei Zeugen von einem Tornado. Der Deutsche Wetterdienst im nahen Offenbach konnte dies am Montag zunächst nicht bestätigten. Auch der Wetterseite "tornadoliste.de" lagen zunächst keinerlei Erkenntnisse über einen Tornado in der Region vor.

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dpa/RND

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