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Panorama 850 Kilogramm Kokain geschmuggelt – Lkw-Fahrer verhaftet
Nachrichten Panorama 850 Kilogramm Kokain geschmuggelt – Lkw-Fahrer verhaftet
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15:49 05.03.2019
Gut 850 Kilogramm Kokain konnten Hamburger Zollfahnder sicherstellen. Quelle: Zollfahndungsamt Hamburg
Hamburg

Dem Hamburger Zollfahndungsamt ist ein Schlag gegen die internationale Kokainmafia gelungen: Wie jetzt bekannt wurde, konnten Spezialkräfte des Zolls im Januar einen Mann festnehmen, der 850 Kilogramm Kokain aus dem Hamburger Hafen schmuggeln sollte.

Angefangen hat alles mit einer Lieferung Dosen-Thunfisch: Zwischen der Ladung entdeckten Ermittler kleine Päckchen mit Kokain sowie fünf leere Rucksäcke. Insgesamt waren in dem Container 63 Kilogramm Kokain versteckt. Der Verdacht fiel schnell auf einen 43-Jährigen, der als Lkw-Fahrer im Hafen arbeitete. Laut „NDR“ überwachten die Ermittler das Handy und beschatteten den Tatverdächtigen.

Verdächtiger soll Kontakt zur internationalen Drogenmafia gehabt haben

Mehrmals sei der 43-Jährige ins europäische Ausland gereist, soll sich dort mit teils südamerikanischen Mitgliedern krimineller Organisationen getroffen haben.

Im September fiel die Aufmerksamkeit der Ermittler auf einen Container mit getrockneten Zitronenschalen aus Brasilien. Zwischen der Ware fanden Zollbeamte mehrere mit Kokain gefüllte Sporttaschen mit einem Gesamtgewicht von 600 Kilogramm.

Wie der „NDR“ berichtet, soll sich der 43-Jährige zwei Monate später eine falsche Ausweis-Karte besorgt und als ein anderer Lkw-Fahrer getarnt einen mit Kaffee beladenen Container aus dem Hafen abgeholt haben. Nachdem der 43-Jährige den Container auf dem Parkplatz einer Logistikfirma abgestellt hatte, schlugen die Beamte zu: Sie fanden in dem Container 210 Kilogramm Kokain.

Mann wird bei seiner Rückkehr verhaftet

Der 43-Jährige setzte sich in die Türkei ab. Bei seiner Rückkehr im Januar konnten Spezialkräfte des Zolls den mutmaßlichen Drogen-Kurier festnehmen.

Dem „NDR“ sagte der Chef der Zollfahndung Hamburg, René Matschke, dass Personen, die sich frei im Hafen bewegen, für internationale Kokainbanden sehr wertvoll seien. „Der Schmuggel aus Südamerika und der Verkauf auf der Straße sind relativ leicht, verglichen mit der Herausforderung, die Drogen erst einmal aus dem Hafen zu bekommen“, sagte Matschke dem „NDR“. Häufig erhielten entsprechende Helfer für ihre Dienste mehrere 10.000 Euro pro Fahrt.

Von RND/mat

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