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Panorama Auch zweiter Startversuch des US-Shuttles für Mittwoch abgesagt
Nachrichten Panorama Auch zweiter Startversuch des US-Shuttles für Mittwoch abgesagt
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07:37 26.08.2009
Die US-Raumfähre „Discovery“ muss weiter auf den Start warten.
Die US-Raumfähre „Discovery“ muss weiter auf den Start warten. Quelle: afp
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Der zweite Startversuch, der für diesen Mittwochmorgen um 7.10 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) geplant war, wurde wegen eines technischen Defekts abgesagt, wie die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in der Nacht mitteilte. Grund seien Probleme mit einem Ventil des Flüssigwasserstoffsystems im Heckteil des Shuttles. Die Startkontrolleure hätten auf das Kommando, das Ventil zu schließen, keine Antwort bekommen. Jetzt bestehe die Möglichkeit, dass das Ventil noch ganz oder teilweise offen sei. Ein neuer Starttermin wurde vorerst nicht festgelegt.

Bereits am Dienstag musste ein erster Startversuch wegen einer Gewitterfront in letzter Minute abgebrochen werden. Nach Auskunft von Startdirektor Pete Nickolenko ist das Startfenster für die Fähre bis 30. August offen. Insgesamt seinen fünf Startversuche möglich.

Der Shuttle soll 7,5 Tonnen Nachschub und wissenschaftliche Geräte zur ISS bringen. Zur siebenköpfigen Shuttle-Crew unter Kommandant Rick Sturckow gehört auch der schwedische ESA-Astronaut Christer Fuglesang. Er nimmt an zwei der drei geplanten Ausstiege in den freien Raum teil. Dabei werden unter anderem alte Experimentierplattformen der der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der NASA vom europäischen „Columbus“-Modul geborgen und neue installiert sowie ein Ammoniaktank montiert.

Für Fuglesang ist das der zweite Flug im Auftrag der ESA. Er war bereits im Dezember 2006 in der ISS. Damals unternahm er drei „Weltraumspaziergänge“.

Die „Discovery“-Astronautin Nicole Stott soll am Ende der Mission in der ISS verbleiben. Sie löst dort ihren Landsmann Timothy Kopra ab, der seit Juli als Bordingenieur in der 20. Stammbesatzung fungiert, zu der ebenfalls der belgische ESA-Astronaut Frank de Winne gehört.

ddp