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Panorama Betrunkener Radfahrer springt in Göttingen auf Motorhaube von Polizeiwagen
Nachrichten Panorama Betrunkener Radfahrer springt in Göttingen auf Motorhaube von Polizeiwagen
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17:11 19.03.2019
Einem Polizeiwagen direkt auf die Motorhaube gesprungen ist ein Göttinger. Quelle: imago/Eibner (Symbolbild)
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Göttingen

Ein alkoholisierter Radfahrer hat eine Polizeibeamtin Dienstagnacht gegen 2.45 Uhr während einer Verkehrskontrolle in Göttingen angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamtin wurde durch Schläge und Tritte derart verletzt, dass sie bis auf weiteres dienstunfähig ist.

Weil der 27 Jahre alte Mann aus Göttingen mit einer Frau auf dem Gepäckträger in Schlangenlinien fuhr, wurden die Beamten auf ihn aufmerksam. Die Streife wollte den Radfahrer anhalten und kontrollieren. Entsprechende Aufforderungen ignorierte der 27-Jährige jedoch – und fuhr einfach weiter. Kurz danach sprang er aber völlig unvorhergesehen vom Fahrrad. Seine Mitfahrerin fiel vom Gepäckträger und das Rad kippte um.

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Göttinger sprang Streifenwagen direkt auf die Motorhaube

Anschließend rannte der Göttinger auf den Streifenwagen zu und sprang direkt auf die Motorhaube. Noch bevor die Beamten weitere Handlungen unterbinden konnten, kletterte er auf das Fahrzeugdach, auf das er sich fallen ließ. Der Streifenbesatzung gelang es schließlich, den alkoholisierten Mann vom Dach zu ziehen und zu Boden zu bringen.

Hier schlug und trat der Radfahrer um sich. Dabei wurde die Polizistin unter anderem am Kopf getroffen. Erst mithilfe eingetroffener Unterstützung konnte der sich heftig wehrende Mann überwältigt werden. Er wurde zur Wache transportiert, wo man die Entnahme einer Blutprobe anordnete und ihn den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam unterbrachte.

Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und mehr

An dem Funkstreifenwagen entstand ein erheblicher Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Beschädigung wichtiger Arbeitsmittel, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Von Lea Lang/GT/RND