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Panorama Halle-Täter soll Suizid-Versuch begangen haben
Nachrichten Panorama Halle-Täter soll Suizid-Versuch begangen haben
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10:14 10.10.2019
Halle: Polizisten mit Schutzhelmen stehen zwischen Grabsteinen auf dem jüdischen Friedhof. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden. Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbil
Halle

In Halle (Sachsen-Anhalt) sind am Mittwoch Schüsse gefallen, nach Angaben der Polizei wurden zwei Personen getötet. Zwei Verletzte wurden ins Uniklinikum Halle (Saale) eingeliefert. Die mutmaßlichen Täter flüchteten laut Polizei mit einem Fahrzeug. Bürger sollten zunächst in ihren Wohnungen bleiben oder einen sicheren Ort aufsuchen.

Update: Nach aktuellem Ermittlungsstand wird von einem Einzeltäter ausgegangen, der seine Tat filmte und ins Netz stellte. Der Halle-Schütze ist nach Informationen aus Sicherheitskreisen ein 27-Jähriger, der mutmaßlich in Sachsen-Anhalt wohnt. Es sei davon auszugehen, dass Stephan B. deutscher Staatsangehöriger sei.

Hier kam es zu Schüssen:

Google Maps warnt vor der Schießerei in Halle (Saale). Quelle: Screenshot / Google Maps
Ausnahmezustand in Halle: Unbekannte erschießen mitten in der Stadt zwei Menschen und flüchten. Das Motiv ist noch völlig unklar.

Der Vorfall fällt auf den höchsten jüdischen Feiertag. Heute ist Jom Kippur (Versöhnungsfest), ein strenger Ruhe- und Fastentag. Hier mehr über den Feiertag lesen.

Was ist passiert? Der Schnellcheck:

  • Am Mittwochmittag sind in Halle zwei Menschen erschossen worden.
  • Eine Frau sei vor einer Synagoge von den tödlichen Schüssen getroffen worden. Außerdem habe es einen männlichen Toten im oder an einem Döner-Imbiss gegeben.
  • Es wird von einem Einzeltäter ausgegangen.

Liveticker

22.01 Uhr: Nach Information der FAZ soll der mutmaßliche Täter Stephan B. versucht haben, sich vor der Festnahme durch die Polizei das Leben zu nehmen. Er habe eine Schusswunde am Hals, kann jedoch sprechen und soll bereits mit den Ermittlern gesprochen haben.

21.32 Uhr: Der mutmaßliche Todesschütze Stephan B. soll nach Angaben eines Nachbarn seines Vaters eine Wohnung in Halle haben. Demnach sei der 27-Jährige vor rund zehn Jahren aus dem Haus seines Vaters in Helbra im Landkreis Mansfeld-Südharz ausgezogen. Die Mutter lebt demnach in dem gut zwei Kilometer entfernten Benndorf, wie der Nachbar, der seinen Namen nicht nennen wollte, in Helbra der dpa sagte. Zudem soll er diesen Aussagen zufolge eine ältere Schwester haben. Der Nachbar beschreibt die Familie als ruhig, der Täter soll viel zu Hause gewesen sein.

21.02 Uhr: Angela Merkel bei ihrem Besuch vor der Synagoge in Berlin:

21.00 Uhr: Die Schüsse in Halle wurden nach Angaben der Livestreaming-Seite Twitch auf dieser per Echtzeit-Video übertragen. Die Betreiberfirma der Seite teilte am Mittwoch mit, sie habe mit Dringlichkeit daran gearbeitet, die Aufnahme zu entfernen. Jedes Nutzerkonto, das Aufnahmen „dieser abscheulichen Tat“ veröffentliche oder kopiere, werde dauerhaft abgeschaltet, drohte das Unternehmen.

Wer das Video auf der Seite veröffentlicht hatte, war zunächst nicht klar. Nach Angaben von Augenzeugen und Behörden versuchte der Angreifer erfolglos, am jüdischen Feiertag Jom Kippur in eine Synagoge einzudringen. Er gab vor dem Gotteshaus Schüsse ab und feuerte in einen Döner-Imbiss.

20.58 Uhr: RND-Reporterin Lena Obschinsky ist heute beim DFB-Länderspiel in Dortmund. Vor der Partie fand eine Schweigeminute aufgrund der Vorkommnisse in Halle statt.

20.56 Uhr:

20.42 Uhr:

20.40 Uhr: RND-Reporter Jan Sternberg ist vor Ort in Halle:

20.25 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Abend die Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin besucht.

20.00 Uhr: Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland hat in einer Presseerklärung scharfe Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen in Halle geübt: "Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös. Diese Fahrlässigkeit hat sich jetzt bitter gerächt. "

19.57 Uhr: Der Angreifer von Halle in Sachsen-Anhalt hat seine Tat gefilmt und ein 35-minütiges Video ins Internet gestellt. Wie das auf die Überwachung extremistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE am Mittwoch mitteilte, filmte der Täter seinen Angriff offenbar nach dem Vorbild des Anschlags im neuseeländischen Christchurch. Das Video stellte er auf eine Videospielplattform online.

19.54 Uhr: Die israelische Botschaft in Berlin hat die Angriffe in Halle als «brutale Terroranschläge» bezeichnet.

Wir sind geschockt und erschüttert von den brutalen Terroranschlägen heute Mittag in Halle, während jüdische Betende in...

Gepostet von Israel in Deutschland am Mittwoch, 9. Oktober 2019

19.49 Uhr: In Landsberg, etwa 15 Kilometer von Halle entfernt, durchkämmen Polizisten zurzeit Häuser. Mit Maschinenpistolen in den Händen gingen sie durch die Straßen des Ortsteils Wiedersdorf. Anwohner durften ihre Häuser nicht betreten.

19.43 Uhr: Für die beiden Verletzten, die nach den Schüssen in Halle im Universitätsklinikum operiert worden sind, besteht derzeit keine akute Lebensgefahr. Das teilte Sprecher Jens Müller am Mittwochabend mit. Die Frau und der Mann hatten den Angaben nach schwerste Schussverletzungen. Die Operationen seien erfolgreich verlaufen. Nähere Angaben zur Identität und Nationalität der Patienten machte das Universitätsklinikum nicht.

19.21 Uhr: Die bewaffneten Angriffe in Halle haben nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer sehr wahrscheinlich ein rechtsextremistisches Motiv. „Nach Einschätzung des Generalbundesanwalts gibt es ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund“, teilte der CSU-Politiker am Mittwochabend in Berlin mit.

19.10 Uhr: Bei der Attacke in Halle sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums zwei Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. „Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass es sich zumindest um einen antisemitischen Angriff handelt“, sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwochabend.

Täter soll Deutscher sein

18.50 Uhr: Der Spiegel berichtet, dass es sich beim mutmaßlichen Halle-Schützen um den 27-Jährigen Stephan B. handelt. Den Ermittlern liegt wohl ein Video der Tat vor, das B. selbst aufgenommen hat. Augenzeugen berichteten, einen Mann in militanter Rüstung und mit Helmkamera gesichtet zu haben.

Aus dem Video würden sich klare Hinweise auf ein antisemitisches Motiv ergeben. Nach 35 Minuten endet die Aufnahme. B. sei nicht polizeibekannt gewesen.

Es handelt sich wohl um Einzeltäter

18.35 Uhr: Nach Informationen der dpa soll es sich um einen Einzeltäter handeln. Auch die "Bild" berichtet, dass es sich wohl um eine Einzelperson handeln soll.

Menschen können wieder auf die Straße

18.28 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Polizei ihre Warnung vor einer akuten Gefährdungslage für die Bevölkerung aufgehoben.

18.20 Uhr: Die Sperrung des Hauptbahnhofs Halle ist aufgehoben worden. Die Züge im Fern- und Regionalverkehr fahren den Bahnhof seit kurz nach halb sechs wieder an, wie eine Bahnsprecherin sagte.

Update: Das wissen wir

18.17 Uhr:

Mehr zum Thema

Tödliche Schüsse in Halle: Was wir bislang wissen - und was nicht

18.16 Uhr: Nach LVZ-Informationen stammt der Täter, der bei dem Vorfall verletzt worden ist, aus der Nähe von Eisenach in Thüringen. Dort soll auch das Auto für die Fahrt nach Halle angemietet worden sein.

Tat live übertragen?

18.02 Uhr: Hat einer der Täter von Halle seine Tat live übertragen? Mehrere Augenzeugen berichteten, dass sie einen Mann in einem Kampfanzug und mit einer Helmkamera auf dem Kopf gesichtet hätten. In sozialen Medien kursierten Links zur Streaming-Seite Twitch, die bereits gelöscht wurden.

Das weckt Erinnerungen an den rechtsextremen Anschlag im neuseeländischen Christchurch, wo der Täter seinen Amoklauf live übertrug.

17.56 Uhr: Vor dem Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Argentinien macht der DFB eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Opfer in Halle. Das berichtet die "Bild".

17.45 Uhr: Nach Informationen des "Stern" wurde das Fahrzeug der Attentäter von einem großen Autoverleiher für die Zeit vom 7. Oktober bis zum 10. Oktober angemietet. Die Ortsangabe auf dem Kennzeichen lautete EU für Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Ob die Täter selbst das Auto anmieteten, ist unklar. Der Autovermieter wollte sich zu der Angelegenheit nicht weiter äußern.

Täter wollte sich mit Sprengsätzen Zugang zu Synagoge verschaffen

17.43 Uhr: Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen versuchte ein Täter, in die Synagoge in Halle einzudringen, und legte dazu vor der Synagoge selbstgebastelte Sprengsätze ab. Es fielen mehrere Schüsse, ob damit das Schloss der Synagoge aufgeschossen werden sollte, sei unklar.

17.40 Uhr: Auch die "F.A.Z" berichtet, dass der festgenommene Tatverdächtige ein Deutscher sein soll. Erste Spuren sollen in den Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt führen.

17.26 Uhr: Hinweisportal des Bundeskriminalamts für Zeugen eingerichtet.

Flucht Richtung Süden? Bayern bereitet sich vor

17.20 Uhr: Die Polizei in Bayern bereitet sich darauf vor, dass ein bewaffneter Gewalttäter von Halle auf seiner Flucht auch in den Freistaat kommen könnte. „Wir stellen uns auf einen bewaffneten Täter ein“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Über die Art und den Umfang der Vorbereitungen wollte er keine Angaben machen.

Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach ein bewaffneter Täter aus Halle in Sachsen-Anhalt mit dem Auto auf der Flucht in Richtung Süden unterwegs sei. Der Polizeisprecher bestätigte aber nicht, dass es Hinweise auf eine Flucht nach Bayern gebe. Die bayerische Polizei treffe die gleichen Vorbereitungen wie auch Kollegen etwa in Hessen und Thüringen - es handele sich um ein standardisiertes Prozedere.

17.14 Uhr:

Schüsse in Halle: Nun auch Schüsse in Landsberg bestätigt

17.00 Uhr: Einer der Täter wird laut "LVZ" gerade operiert. Es soll sich um einen Deutschen handeln.

Bundesanwaltschaft sieht rechtsextremistischen Hintergrund

16.59 Uhr: Es gebe ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund der Tat, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe dem Evangelischen Pressedienst. Dafür sprächen die gesamten Umstände.

16.53 Uhr:

16.50 Uhr: Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Max Privorozki, sagte der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstagausgaben): „Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen.“

Der Mann habe ausgesehen wie von einer Spezialeinheit: „Aber unsere Türen haben gehalten.“

Landsberg im Fokus

16.44 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Halle steht das etwa 15 Kilometer entfernte Landsberg (Saalekreis) offensichtlich im Fokus der Polizei. Die Zufahrt zu dem Ortsteil Wiedersdorf war am Mittwoch abgesperrt:

  • Zuvor waren auch in der Ortschaft Schüsse gefallen, wie eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa bestätigte. Zu den näheren Umständen des Vorfalls in dem Ort östlich von Halle wollte sie zunächst nichts sagen.
  • Mehrere Mannschaftswagen der Polizei, darunter auch Fahrzeuge aus Sachsen, waren vor Ort. Auch zwei Krankenwagen waren zu sehen. Am Mittwochnachmittag gegen 16.00 Uhr landetet auf einem Feld bei Wiedersdorf nach Angaben eines dpa-Reporters zudem ein Hubschrauber der Bundespolizei.

16.40 Uhr: Joko und Klaas sagen Sendung ab.

Update: Verdacht in Gollma nicht bestätigt

16:36 Uhr: In dem umstellten Kleinbus in Gollma bei Landsberg waren keine Täter. Die Männer sind wieder auf freiem Fuß.

16.22 Uhr: Die Bundespolizei verstärkt nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale ihre Kontrollen an Bahnhöfen und Flughäfen in Mitteldeutschland. Das gelte auch für die Verkehrswege nach Polen und Tschechien, teilte die Bundespolizei Mitteldeutschland am Mittwochnachmittag via Twitter mit. Sie unterstütze außerdem die Polizei in Halle/Saale vor Ort.

Polizei umstellt Kleinbus in Nähe von Halle

16.11 Uhr: In Gollma bei Landsberg hat die Polizei einen Kleinbus umstellt. Die Ermittler vermuten, dass es sich um ein Fluchtfahrzeug handelt. Ob sich ein Täter darin aufhält und ob er möglicherweise eine Geisel bei sich hat, ist aktuell unklar. Die Polizei wartet auf weitere Einsatzkräfte.

Video-Update

16.09 Uhr:

Polizei: Zwei Menschen in Halle erschossen - Täter flüchtig

Schutz von Synagogen verstärkt

16.03 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Berliner Polizei die Schutzmaßnahmen für Synagogen und jüdische Einrichtungen in der Hauptstadt verstärkt. Auch Baden-Württemberg und NRW wurden ähnliche Maßnahmen ergriffen.

"Das war ein Anschlag"

15.46 Uhr: In Halle äußert sich der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu dem Geschehen. Gegenüber der "LVZ" sagte Max Privorozki: „Das war ein Anschlag auf versammelte Gemeinde mitten zu unserer Jom-Kippur-Feier und hat uns alle maßlos erschreckt und entsetzt. Glücklicherweise kamen die Täter nicht auf das Gelände der gut besuchten Synagoge in der Humboldtstraße und es ist niemand verletzt worden.“ Nach dem Anschlag wurde das Fest fortgesetzt.

14.45 Uhr: Nach der Gewalttat von Halle hat das Europaparlament am Mittwochnachmittag mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. In Gedanken sei man bei Deutschland, der deutschen Polizei und bei der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, sagte Parlamentspräsident David Sassoli.

Weitere Verletzte in Halle

15.32 Uhr: "Bei uns wurden zwei Verletzte, die mit der Schießerei in Halle in Verbindung stehen, eingeliefert. Eine Person wird gerade operiert", bestätigt Pressesprecher Jens Müller vom Uniklinikum Halle (Saale) dem RND. Es handelt sich um einen Mann und eine Frau.

15.30 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale sollen die Menschen im gesamten Stadtgebiet in Sicherheit in Gebäuden bleiben. Das sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Frau und Mann getötet

15.24 Uhr: Bei den beiden Todesopfern soll es sich um eine Frau und einen Mann handeln, das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

15.20 Uhr: Nach Informationen des "Tagesspiegel" vermuten Sicherheitskreise eher einen rechtsextremen Hintergrund. Die Lage sei aber derzeit noch "chaotisch", heißt es weiter.

15.10 Uhr: Nach MZ-Informationen ist nun auch die Spezialeinheit der Polizei, GSG 9, in Halle eingetroffen.

Foto eines Täters veröffentlicht

15.00 Uhr: Ein User stellte ein Foto eines Täters ins Netz.

14.58 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe auf Anfrage mit. Zuerst hatte „Spiegel online“ berichtet.

Polizei sucht Täter in Leipzig

14.54 Uhr: Augenzeugen berichten auch von einem Hubschrauber über Leipzig. In Gohlis war zudem ein Räumpanzer der Polizei unterwegs. Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" soll das Spezialeinsatzkommando (SEK) den oder die Täter auf der Flucht jagen. Sie sollen sich auf den Autobahnen um Leipzig befinden.

Täter versuchten in Synagoge einzudringen

14.48 Uhr: Die Schützen von Halle versuchten offenbar in die Synagoge im Paulusviertel einzudringen. Max Privorotzki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, bestätigte das dem "Spiegel". "Momentan sind 70 bis 80 Personen in der Synagoge", sagte er weiter.

14.45 Uhr: Die Hintergründe der tödlichen Schüsse von Halle sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums noch unklar. Das sagte ein Sprecher des Hauses von Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, die Bundesregierung hoffe, dass der Täter oder die Täter schnell gefasst würden.

MDR zeigt Bilder eines Täters

14.40 Uhr:

14.34 Uhr: Der Hallenser Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby (SPD) sagt dem RND: "Ich bin entsetzt,dass so etwas in Halle passieren kann. Ich hoffe, dass die Polizei die Hintergründe dieser schrecklicken Tat schnell aufklärt."

Todesopfer vor Synagoge

14.25 Uhr: Ein Opfer der Schüsse von Halle liegt bedeckt auf einer Straße gegenüber einer Synagoge in der Innenstadt. Ein dpa-Reporter berichtete am Mittwoch, das Opfer liege etwa 30 Meter von der Synagoge entfernt auf dem Boden und sei mit einer blauen Decke bedeckt.

14.16 Uhr: Die Stadt Halle/Saale spricht nach den tödlichen Schüssen von einer Amoklage. "Im Zusammenhang mit einer Amoklage hat Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen", teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Angriff auf Dönerladen

Halle: Polizisten stehen in Halle/Saale. Bei Schüssen sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbil

14.09 Uhr: Ein Augenzeuge berichtet dem Fernsehsender "ntv", dass ein Mann einen Dönerladen angegriffen habe. Der Besitzer des Döner-Restaurantswar zum Tatzeitpunkt nicht in seinem Laden, wie er "FOCUS" berichtete. Eine Kundin soll zu den zwei getöteten Personen gehören.

Schüsse in Landsberg

14.00 Uhr: Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa. Zu den näheren Umständen des Vorfalls in dem Ort östlich von Halle wollte sie zunächst nichts sagen.

13.50 Uhr: Die Polizei bestätigte bei Twitter die erste Festnahme in dem Fall. Entwarnung können die Beamten noch nicht geben. Die Polizei geht nach eigenen Angaben „von mehreren Tätern“ aus. Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa.

RND/ka/ce

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