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Panorama Ein Toter und zwei Verletzte bei Unfall auf A2
Nachrichten Panorama Ein Toter und zwei Verletzte bei Unfall auf A2
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21:37 28.03.2011
Bei einem Unfall auf der A2 bei Hannover kam am Montagmorgen ein Mann ums Leben. Zwei weitere Autofahrer wurden verletzt - einer sogar schwer. Quelle: CAP
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Bei einem verheerenden Unfall auf der A 2 ist am frühen Montagmorgen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Wrackteile, die über eine Strecke von 200 Metern auf der Autobahn verteilt waren, zeugten gestern von der Wucht der beiden Zusammenstöße, die sich innerhalb weniger Minuten auf der Autobahn ereigneten. Der Peugeot-Fahrer aus Dessau war gegen 3.20 Uhr in Richtung Dortmund unterwegs, als er in Höhe der Anschlussstelle Lauenau plötzlich aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verlor und ins Schleudern geriet. Der Peugeot prallte gegen die Mittelschutzplanke und blieb quer auf der Überholspur stehen.

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Kurz darauf erreichte ein 34-jähriger Mann aus Polen die Unfallstelle. Er hielt seinen Golf auf der Autobahn an und stieg aus, um sich um den Peugeot-Fahrer zu kümmern. Einen Moment später nahm das Unglück seinen tragischen Lauf: Ein BMW-Fahrer aus Bielefeld erkannte die Situation zu spät und fuhr in die Unfallstelle. Der Peugeot wurde gegen den Golf geschleudert und der 34-jährige, bereits schwer verletzte Fahrer zwischen den Autos eingeklemmt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Der Golf-Fahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, der BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Während der Aufräumarbeiten sperrte die Polizei die A 2 bis etwa 8.30 Uhr. Der Verkehr staute sich bis zu 18 Kilometer weit.

Wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Unfall auf der A 2 in Höhe Hämelerwald. Dort fuhr ein 62-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelschlepper auf ein Stauende auf; der Lastwagen geriet ins Schleudern und blieb schließlich in der Böschung liegen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine schwer beschädigt und der 62-Jährige eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann, der lediglich leichte Verletzungen erlitt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus kam. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro. Während der Aufräumarbeiten kam es zu erheblichen Behinderungen.

Vivien-Marie Drews

Dieser Artikel wurde erneut aktualisiert.

28.03.2011
28.03.2011
28.03.2011