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Panorama Erzbischof kritisiert Reform-Priester
Nachrichten Panorama Erzbischof kritisiert Reform-Priester
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15:38 21.07.2012
Erzbischof Müller kritisiert reformorientierte Priester. Quelle: dpa
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München

In der Erzdiözese Freiburg fordern zahlreiche Priester und Diakone, dass wiederverheiratete Geschiedene in der katholischen Kirche nicht länger von der Kommunion ausgeschlossen werden, wie dies das Kirchenrecht vorsieht.

Aufgabe der Glaubenskongregation sei es, den Glauben zu verteidigen gegen falsche Auslegungen und Verkürzungen. Wiederverheiratete Geschiedene betreffend sagte der frühere Regensburger Bischof: „Lehrmäßig kann es keine Zweifel geben an der Unauflöslichkeit einer gültig geschlossenen sakramentalen Ehe und am objektiven Widerspruch zwischen dem Eingehen einer zivilen Zweitehe und dem Kommunionempfang.“ Abstriche könnten da nicht gemacht werden. Katholischsein zu „ermäßigten Preisen“ sei nicht möglich.

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Bei den stockenden Verhandlungen des Vatikans mit den erzkatholischen Piusbrüdern verlangte Müller ein Entgegenkommen der Bruderschaft. Auf die Frage, ob das Tischtuch mit den Piusbrüdern endgültig zerschnitten sei, sagte Müller: „Wir müssen abwarten, welche offizielle Erklärung von der Bruderschaft kommt. Unsere Haltung ist eindeutig“. Sollten die Piusbrüder zur Kirche zurückkehren wollen, müssten sie akzeptieren, „dass das Zweite Vatikanische Konzil verbindlich ist“.

Die Piusbruderschaft ist insbesondere wegen der Holocaust-Leugnung des Piusbischofs Richard Williamson umstritten. Seit Jahren verhandelt der Vatikan mit den Piusbrüdern, die sich gegen eine Modernisierung der Kirche stellen, über eine Rückkehr in die katholische Weltkirche.

dpa

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