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Panorama Fast 170 Tote bei Überschwemmungen
Nachrichten Panorama Fast 170 Tote bei Überschwemmungen
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15:37 04.08.2012
In Nordkorea sind bei Überschwemmungen fast 170 Menschen ums Leben gekommen. Quelle: dpa
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Seoul

 Außerdem wurden danach 400 Menschen vermisst. Mehr als 212.000 Nordkoreaner seien obdachlos geworden. Zuvor war von 119 Todesopfern und mehr als 80.000 obdachlos gewordenen Menschen bei Überschwemmungen und Gewittern seit Mitte Juli die Rede gewesen. Nach den aktualisierten Zahlen wurden im Land mehr als 65.000 Hektar Ackerfläche weggespült oder überschwemmt. Rund 8600 Häuser seien zerstört und weitere 43.770 Gebäude überflutet worden.

Das UN-Koordinierungsbüro in Pjöngjang hatte am Donnerstag geschrieben, die Menschen in den am schwersten betroffenen Gebieten benötigten unverzüglich Nahrungsmittelhilfe. Viele Nordkoreaner hätten zudem keinen ausreichenden Zugang zur Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung.

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Verschiedene UN-Organisationen hatten nach einem Besuch einiger ihrer Experten in den Flutgebieten auch vor dem Risiko einer Verbreitung von Durchfallerkrankungen gewarnt. Das Welternährungsprogramm (WFP) kündigte erste Nahrungsmittellieferungen an. Danach könnten die Flutopfer in den südlichen Gebieten des kommunistischen Landes zwei Wochen lang täglich 400 Gramm Mais erhalten. Wann die Hilfe eintreffen soll, war zunächst unklar. In einem UN-Länderbericht hatte es Mitte Juni geheißen, rund zwei Drittel der 24,1 Millionen Nordkoreaner hätten nicht genug zu essen.

dpa

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