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Panorama Hurrikan “Dorian”: Trump warnt vor “Monster”-Sturm
Nachrichten Panorama Hurrikan “Dorian”: Trump warnt vor “Monster”-Sturm
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10:52 02.09.2019
Sandsäcke werden in Vorbereitung auf den Hurrikan "Dorian" im MacFarlane Park in Tampa (Florida) gefüllt. US-Präsident Donald Trump warnt vor "Monster"-Sturm. Quelle: Octavio Jones/Tampa Bay Times vi/dpa/Montage RND
Miami

US-Präsident Donald Trump hat die Bewohner von Florida angesichts des herannahenden Hurrikans "Dorian" eindringlich zu Vorkehrungen ermahnt. "Dorian" habe zunächst zwar wie ein kleiner Sturm gewirkt, im Laufe des vergangenen Tages aber rasch an Stärke gewonnen, erklärte Trump in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichten Video. "Es sieht so aus, als ob er ein absolutes Monster sein könnte." In der Nacht zu Freitag sagte er schließlich seine geplante Reise nach Polen zu den Gedenkveranstaltungen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ab. Stattdessen übernimmt Vizepräsident Mike Pence die Reise.

Der Hurrikan erreichte am späten Donnerstagabend die zweite von fünf Stufen. "Dorian" brachte Windgeschwindigkeiten von 169 Kilometern, und stand sogar kurz vor der Hochstufung in die Kategorie drei. Es wird erwartet, dass er über dem offenen und warmen Wasser noch an Stärke zulegt, während er sich auf die Ostküste Floridas zubewegt. Das Nationale Hurrikanzentrum NHC ging sogar davon aus, dass "Dorian" die potenziell katastrophale Kategorie vier erreichen könnte, die mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 209 Kilometer pro Stunde einhergeht.

"Wenn er als Kategorie drei oder vier auf Land trifft, dann ist das eine große Sache", sagte der Hurrikanforscher Brian McNoldy von der Universität von Miami. "Eine Menge Leute werden betroffen sein. Eine Menge Versicherungsansprüche."

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Hurrican "Dorian" soll zwischen Florida Keys und dem Süden Georgias auf Land treffen

Irgendwo zwischen der Inselkette der Florida Keys im Süden des Bundesstaates und dem Süden Georgias soll "Dorian" am Wochenende oder Montag auf Land treffen. Die US-Regierung rüste sich ebenfalls für "Dorian", indem sie Wasser und Lebensmittel in womöglich gefährdete Regionen schicke, so Trump. Der Sturm könne mit Hurrikan "Andrew" vergleichbar sein, der 1992 den Süden Floridas verwüstete.

Bewohner in Florida bereiteten sich auf die Ankunft des Sturms vor. Essensvorräte, Sperrholz und Wasser wurde gekauft. An Tankstellen bildeten sich Schlangen. Entlang der Ostküste Floridas begannen lokale Regierungen, Sandsäcke zu verteilen. Josefine Larrauri, eine Übersetzerin im Ruhestand, fand in einem Supermarkt in Miami nur leere Wasserregale. "Ich fühle mich hilflos, weil die ganze Küste bedroht ist", sagte sie. "Was bringt es, den ganzen Weg nach Georgia zu fahren, wenn er (der Hurrikan) da auf Land treffen kann?"

Floridas Gouverneur Ron DeSantis rief vorsorglich den Notstand aus. Dadurch kann er effektiver und schneller auf Bundeshilfe zurückgreifen.

Schäden von Hurrikan "Maria " dauern noch immer an

Im US-Außengebiet Puerto Rico, wo der Wirbelsturm bereits vorbeizog, waren die Schäden geringer als befürchtet. Lediglich einige Hundert Häuser waren von Stromausfällen betroffen. Viele Bewohner der Insel müssen sich noch mit den Schäden herumschlagen, die von Hurrikan "Maria" stammen, der die Insel vor knapp zwei Jahren heimgesucht hatte. Die Ausläufer von "Dorian" sorgten jedoch an der Ost- und Südküste für schwere Überflutungen.

Autos, Häuser und Grabsteine in der Küstenstadt Humacao waren halb überflutet, nachdem ein Fluss am späten Mittwoch nach heftigem Regen über die Ufer trat, wie die Behörden mitteilten. Mehrere Straßen im Südosten des US-Außengebietes wurden gesperrt. Der Nationale Wetterdienst in der Hauptstadt San Juan gab eine Flutwarnung für die Gegend sowie die nahen Inseln Vieques und Culebra heraus.

RND/AP/cwo

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