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Panorama ICE-Verbindung weiterhin von Einschränkungen betroffen
Nachrichten Panorama ICE-Verbindung weiterhin von Einschränkungen betroffen
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15:45 24.12.2009
Hauptbahnhof München
Hauptbahnhof München Quelle: ddp
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Die ICE-Verbindung Berlin-München war auch am Heiligabend weiterhin von Einschränkungen betroffen. Auf dem Frankfurter Flughafen normalisierte sich nach dem Schneechaos der vergangenen Tage der Betrieb hingegen wieder. In Teilen Deutschlands führte das Winterwetter aber auch am Donnerstag zu schwierigen Straßenverhältnissen. Bei Verkehrsunfällen kamen mehrere Menschen ums Leben.

Nach Ansicht Ramsauers sind die Zugausfälle für die Hersteller der ICE-Züge „blamabel“. Der ICE wird unter anderem von den Konzernen Siemens und Bombardier hergestellt. Die Deutsche Bahn hatte am Dienstag überraschend mitgeteilt, dass auf der ICE-Verbindung zwischen Berlin und München von Mittwoch bis Sonntag jeder zweite Zug ausfällt. Als Grund wurden witterungsbedingte Störungen genannt.

Am Donnerstag herrschte auf der Verbindung nach Bahn-Angaben „reger Reiseverkehr“. Wie voll die Züge am Vormittag des Heiligabends waren, konnte ein Bahnsprecher nicht sagen. Er gehe aber davon aus, dass sich die Lage im Laufe des Nachmittags entspannen werde, fügte er hinzu. Die meisten Weihnachtsreisenden hätten dann ihr Ziel erreicht. Ab Montag sollten die Züge dann wieder im regulären Takt stündlich verkehren.

In der Nähe von Lampertheim in Hessen kam am Donnerstagmorgen bei einem Glätteunfall auf der Autobahn 67 ein 40-jähriger Pkw-Fahrer ums Leben. Bei einem Folgeunfall wurden nach Polizeiangaben drei Menschen schwer und drei weitere leicht verletzt.

Bei Frickenhausen in Bayern wurde beim Zusammenstoß zweier Autos eine Frau getötet. Zwei weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Eine 35 Jahre alte Frau hatte auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. In dem zweiten Auto erlitt die 71-jährige Beifahrerin so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb.

Zu einem weiteren tödlichen Unfall in Unterfranken war es in den frühen Morgenstunden gekommen. Ein 20-jähriger Mann war zwischen Aschaffenburg und Schmerlenbach mit seinem Auto von der regennassen Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Auf dem Frankfurter Flughafen gab es nach Angaben eines Flughafensprechers nur noch vereinzelt Verspätungen, die sich aber im normalen Rahmen bewegten. Flugausfälle habe es keine mehr gegeben. An dem Flughafen waren wegen des Winterwetters seit Sonntag rund 600 Flüge ausgefallen. Am Montagabend musste Deutschlands größter Flughafen sogar für mehrere Stunden gesperrt werden. Am Dienstag fielen 134 Flüge aus und am Mittwoch noch einmal 21.

ddp