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Panorama Junge (8) vor ICE gestoßen: Verdächtiger kommt in Psychiatrie
Nachrichten Panorama Junge (8) vor ICE gestoßen: Verdächtiger kommt in Psychiatrie
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15:30 29.08.2019
Die tödliche Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof haben Passanten Blumen abgelegt.
Frankfurt

Der Mann, der am Frankfurter Hauptbahnhof einen achtjährigen Jungen vor einen Zug gestoßen haben soll, kommt in ein psychiatrisches Krankenhaus. Wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Donnerstag mitteilte, wurde der Haftbefehl in einen entsprechenden Unterbringungsbefehl umgewandelt. Der Schritt sei erforderlich, da der 40-Jährige eine „Gefahr für die Allgemeinheit“ darstelle, hieß es.

Nach Angaben des Sachverständigen, der in den vergangenen Wochen die psychische Verfassung des Mannes überprüft hatte, leidet dieser „an einer Erkrankung aus dem schizophrenen Spektrum, nach gegenwärtigem Erkenntnisstand am ehesten an einer paranoiden Schizophrenie“, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Es sei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass er aufgrund seiner Erkrankung auch künftig erhebliche rechtswidrige Taten begehen werde. Deshalb sei die Unterbringung in dem psychiatrischen Krankenhaus erforderlich.

Mutmaßlicher Täter ist 40-jähriger Familienvater

Der achtjährige Junge und seine Mutter waren am 29. Juli im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Das Kind wurde vom Zug überrollt und tödlich verletzt, die Mutter konnte sich vom Gleis retten. Mutmaßlicher Täter ist ein 40-jähriger Familienvater mit eritreischer Staatsangehörigkeit aus der Schweiz.

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RND/dpa/seb

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