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Panorama Madonna fühlt sich durch Zeitungs-Porträt „vergewaltigt“
Nachrichten Panorama Madonna fühlt sich durch Zeitungs-Porträt „vergewaltigt“
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06:34 07.06.2019
Madonna beim Eurovision Song Contest. Quelle: Michael Campanella/Getty Images
New York

„Ich fühle mich vergewaltigt”: Madonna wettert auf Instagram gegen eine Feature in der New York Times über sich. Dabei schimpft sie über die Autorin Vanessa Grigoriadis als eine Frau, „die so getan hat, als sei sie eine intellektuelle Feministin“. Madonna weiter: „Sie hätte nicht einmal fünf Minuten meiner Zeit verdient gehabt. Und ehe ich für das Wort kritisiert werde, ich darf Vergewaltigung als Analogie verwenden, weil ich mit 19 selbst vergewaltigt wurde.“

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Laut dem „Material Girl“ ist Grigoriadis die Marionette einer Zeitung, die „zu den Gründervätern des Patriarchats zählt“. Sie hatte die Journalistin monatelang einen privaten Einblick in ihr Leben gestattet. Was am Ende rauskam, sieht Madonna als Schlag ins Gesicht: „Sie hat sich auf triviale und oberflächliche Dinge wie die Herkunft meines Nachtschranks oder der Stoff meiner Vorhänge konzentriert. Sie war anscheinend besessen von meinem Alter und hat sogar die Feature ‚Madonna mit 60‘ benannt. Bei einem Mann würde das als Faktor nie eine Rolle spielen.“

Am Ende ist für Madonna die Story gegen sie ein Beleg, wie tief „das Patriarch in unserer Gesellschaft verankert ist.“ Ihre Theorie ist, dass eine weibliche Reporterin „es nicht ertragen konnte, dass ich eine starke, unabhängige Frau bin.“

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Von RND

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