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Panorama Mehrere Tote und Verletzte bei Unfällen in Niedersachsen
Nachrichten Panorama Mehrere Tote und Verletzte bei Unfällen in Niedersachsen
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16:38 05.04.2010
Am Freitag waren bei einem Unfall bei Bad Nenndorf drei Menschen gestorben.
Am Freitag waren bei einem Unfall bei Bad Nenndorf drei Menschen gestorben. Quelle: dpa
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Am Freitag war nahe Bad Nenndorf das Auto einer Familie von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Fast in zwei Teile gerissen, schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kollidierte mit einem Motorrad. Die 24 Jahre Mutter, ihr eineinhalb Jahre alter Sohn und die 16 Jahre alte Schwester waren sofort tot. Ein Motorradfahrer, der Familienvater und die drei Jahre alte Tochter der Familie wurden verletzt. Die Unfallursache ist bislang nicht bekannt, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Ebenfalls am Freitag verunglückte ein Motorradfahrer bei Hameln. Mit seiner Maschine geriet er in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Wohnmobil zusammen. Beim Aufprall wurde der 43-Jährige von seiner Maschine geschleudert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Straße liegen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Bei Stade verlor ein betrunkener Autofahrer in der Nacht zu Samstag die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchpflügte einen Vorgarten und knallte gegen eine Hauswand. Dabei wurde der 21-Jährige lebensgefährlich verletzt.

In Hillerse (Landkreis Gifhorn) kam ein Autofahrer am Samstag von der Straße ab, fuhr gegen einen Baum und rutschte mit seinem Fahrzeug anschließend in einen Graben. Die Feuerwehr musste den Verunglückten aus seinem Fahrzeug freischneiden, er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Vermutlich wegen plötzlicher Gesundheitsprobleme kam am Samstagabend ein 26 Jahre alte Familienvater von der Straße ab und fuhr bei Bassum (Landkreis Diepholz) gegen einen Baum. Er selber, seine Frau und sein zweijähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen, der zwei Monate alte Säugling der Familie musste jedoch mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Mit seinem nicht zugelassenen Motorrad verunglückte ein 30-Jähriger am Samstag bei Gifhorn. Der Mann verlor die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen die Leitplanke. Die Wucht des Aufpralls riss das Motorrad in zwei Stücke, der Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

Weil er sich durch nächtliche Klingelstreichen gestört fühlte, wollte ein 21-Jähriger in Rotenburg das Recht in die eigenen Hände nehmen. Statt die Polizei zu rufen, stieg er Samstagnacht ins Auto und verfolgte den Ruhestörer. Es entwickelte sich eine wilde Auto-Verfolgungsjagd. Sie endete, als das Fahrzeug des 21-Jährigen im Graben landete. Er konnte sich aber selbst befreien, lief hinüber zum anderen Auto, riss die Tür auf und schlug dem nächtlichen Ruhestörer ins Gesicht. Gegen die Beteiligten werden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

lni