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Panorama Es wird wieder glatt auf Deutschlands Straßen
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20:04 23.04.2016
Nach den milden Frühlingstagen kehrt der Winter mit Schnee und Frost auch in den Norden Deutschlands zurück. Quelle: dpa
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Offenbach/Hannover

Typisch April: Nach den milden Frühlingstagen kehrt der Winter mit Schnee und Frost in große Teile Deutschlands zurück. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonnabend vorhersagte, verdrängt eine Kaltfront die milden Luftmassen.

Das gilt auch für die Region Hannover: Obwohl der Sonntag sonnig, aber frostig startet, schafft es die von grauen Regenwolken verdeckte Landeshauptstadt wahrscheinlich nur auf eine Höchsttemperatur von maximal sieben Grad. Der Start in die neue Woche wird nicht besser, glauben die Meteorologen. Am Montag regnet es laut Vorhersage des DWD weiter. Am frühen Morgen müssen Autofahrer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt deswegen mit glatten Straßen rechnen.

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In den Kammlagen der Mittelgebirge schneite es bereits am Sonnabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt etwas. "Es sieht aus wie ganz leicht gepudert", beschrieb eine DWD-Sprecherin am Samstag das Bild auf dem Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Feldberg im Taunus und im Vogelsberg gab es ebenfalls leichten Schneefall.

Im Norden mit glatten Straßen rechnen

In der Nacht zum Sonntag sollte die Schneefallgrenze weiter sinken, im Norden können dann Schauer bis ins Flachland als Schnee fallen. Die Temperaturen gehen auf bis zu minus fünf Grad zurück, Autofahrer müssen auf glatte Straßen gefasst sein.

Für den Sonntag sagen die Wetterexperten ein wechselhaftes Aprilwetter mit wiederholten Schauern und kurzen Gewittern vorher, die teilweise auch mit Schnee oder als Graupel fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen vier und zehn Grad. "Diese wechselhafte, nasskalte Wetterlage wird voraussichtlich bis Mitte der kommenden Woche anhalten", sagte DWD-Meteorologe Robert Hausen.

Ganz andere Sorgen gibt es in Sachsen-Anhalt, denn dort wächst die Waldbrandgefahr. So wurde am Samstag im Landkreis Wittenberg die mittlere Gefahrenstufe 3 ausgerufen. Insgesamt gibt es fünf Stufen.

dpa/are

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