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Panorama Mindestens sechs Menschen sterben bei Badeunfällen am Wochenende – darunter drei Kinder
Nachrichten Panorama Mindestens sechs Menschen sterben bei Badeunfällen am Wochenende – darunter drei Kinder
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12:07 03.06.2019
Rettungskräfte von DLRG und Polizei. (Archivfoto) Quelle: Alexander Keutz/dpa
Hannover

Es war das erste richtige Sommerwochenende mit Temperaturen teils über 30 Grad, zigtausende Menschen strömten in Freibäder und an Badeseen. In einigen Fällen endeten diese Ausflüge allerdings dramatisch – mindestens sechs Menschen starben, darunter drei Kinder.

Tankumsee in Gifhorn(Niedersachsen): Im Tankumsee bei Gifhorn (Niedersachsen) ist am Sonntag ein 34-Jähriger ums Leben gekommen. Freiwillige Feuerwehren und DLRG versuchten den Mann wiederzubeleben, ein Rettungshubschrauber brachte einen Notarzt an den Unfallort – vergeblich. Die Polizei Gifhorn bestätigte am Abend, dass der 34-Jährige polnische Staatsbürger verstorben sei.

Silbersee in Stuhr (Niedersachsen): Im Schwimmerbereich des Silbersees in Stuhr bei Bremen ging ein Junge (11) am Samstagnachmittag unter, wie die Polizei mitteilte. Zwei Freunde meldeten ihn bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) als vermisst. Taucher bargen das Kind etwa 20 Minuten später aus dem See. Der Junge wurde sofort mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Bremen gebracht, dort starb er aber in der Nacht zum Sonntag.

Baggersee in Buchhorst (Schleswig-Holstein): Ein Mädchen (5) ging am Sonntagabend in einem Baggersee in Buchhorst unter. Es folgte ein dramatischer Rettungseinsatz, das Kind musste reanimiert werden und wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Dort starb Mädchen wenig später.

Jungfernheideteich in Berlin: In Berlin geriet ein Junge (11) am Samstagabend beim Baden im Jungfernheideteich unter Wasser. Ein Mann zog das Kind an Land, wo es wiederbelebt werden konnte, wie die Polizei mitteilte. Demnach starb der Junge aber später im Krankenhaus.

Neufahrner Mühlsee (Bayern): Ein 19-Jähriger starb am Sonntag nach einem Badeunfall im Neufahrner Mühlsee (Landkreis Freising). Der junge Mann sei beim Schwimmen mit einem Bekannten am Nachmittag plötzlich untergegangen, teilte die Polizei mit. Die beiden hatten den Angaben zufolge versucht, zu einer Insel in der Mitte des Badesees zu schwimmen. Taucher der Wasserwacht bargen den 19-Jährigen – laut Polizei fast eine halbe Stunde nach dem Zwischenfall – aus dem Wasser. Kurz darauf starb er im Krankenhaus.

Schafirrsee in Ingolstadt (Bayern): Am Schafirrsee in Ingolstadt-Gerolfing wurde ein 78-Jähriger leblos im Bereich einer Badestelle gefunden. Der Rentner wurde von Passanten leblos im Bereich einer Badestelle am Südufer des Schafirrsees entdeckt und aus dem Wasser gezogen. Reanimationsversuche durch einen Notarzt blieben erfolglos.

Mehrere Menschen werden noch vermisst: Bei Weyarn (Landkreis Miesbach) stürzte ein 46-Jähriger in die Mangfall. Der 46-Jährige wurde unter anderem mit einem Hubschrauber gesucht, bis die Suche aus unklarer Ursache am Abend unterbrochen wurde.

In Schwaben wurde ein 16-Jähriger in Augsburg im Lech von der Strömung mitgerissen. Der Jugendliche wurde laut Polizei von der Strömung mitgerissen, als er sich mit einem Bekannten in den Lech begab. Dieser konnte sich ans Ufer retten, der 16-Jährige trieb ab und galt am Abend noch als vermisst. Sein Begleiter wurde ins Krankenhaus gebracht.

Von RND/seb/dpa

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