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Panorama Vergewaltiger mit Wolfsmaske hat Tat gestanden
Nachrichten Panorama Vergewaltiger mit Wolfsmaske hat Tat gestanden
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10:48 09.07.2019
Auf einem Bildschirm im Polizeipräsidium präsentiert die Polizei ein Vergleichsbild einer Wolfsmaske. Die Maske wurde jetzt gefunden. Quelle: Wera Engelhardt/dpa
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Müchen

Nach der Vergewaltigung einer Elfjährigen in München hat der mutmaßlich mit einer Wolfsmaske getarnte Täter die Vorwürfe eingeräumt. „Man kann das als Geständnis werten“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag. Details wollte sie allerdings zunächst keine nennen. Der Anwalt des Verdächtigen wollte überhaupt keine Stellungnahme dazu abgeben. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Der 42-jährige Deutsche soll Ende Juni das elfjährige Mädchen im Stadtteil Obergiesing in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt haben – maskiert mit einer Wolfsmaske. Die Polizei nahm den Mann fest, der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft ist. Er kam in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik. Der Verdächtige hatte sie auf die Spur gebracht. Das Geständnis könnte dem Mädchen eine Aussage vor Gericht ersparen.

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Opfer wird noch vom Kriseninterventionsteam betreut

Die Wolfsmaske hatten Ermittler vergangene Woche gefunden. Der 42-Jährige erklärte über seinen Anwalt, die Maske in einen Abfallcontainer in der Nähe seines Wohnortes gelegt zu haben. Am Dienstag leerten Polizisten den Container aus und fanden die Maske zwischen dem Müll. Die Maske sieht aber etwas anders aus als das von der Polizei zunächst veröffentlichte Bild.

Das elfjährige Opfer werde weiter von einem Kriseninterventionsteam betreut, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Von RND/dpa/ali