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Panorama Natascha Ochsenknecht kritisiert Spenden für Notre-Dame – und tritt hitzige Debatte los
Nachrichten Panorama Natascha Ochsenknecht kritisiert Spenden für Notre-Dame – und tritt hitzige Debatte los
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14:37 17.04.2019
Natascha Ochsenknecht. Quelle: imago images / Oliver Langel
Hannover

Der Brand der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris hat weltweit Fassungslosigkeit ausgelöst, die Spendenbereitschaft für den Wiederaufbau ist gewaltig: Schon fast eine Milliarde Euro sind bis Mittwochmittag zusammengekommen. Doch nicht jeder sieht die Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung nur positiv – Natascha Ochsenknecht hat jetzt eine hitzige Diskussion losgetreten.

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Die 54-Jährige postete bei Instagram ein Foto der brennenden Kathedrale, dazu schrieb sie: „Schon traurig dieses Bild ....... noch trauriger finde ich, dass innerhalb kürzester Zeit über 700 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau gesammelt wurden.“ Ihr Hauptkritikpunkt: „Auf der Welt verhungern Menschen, weil kein Geld da ist. Kulturgut muss geschützt und unterstützt werden, keine Frage, aber Menschen sollten an erster Stelle stehen!!!“

Eine kontroverse Meinung, wie zahlreiche Kommentare unter dem Instagram-Post zeigen: „Du bist die erste, die es auf den Punkt bringt. Ich habe mir das von Anfang an gedacht“, schreibt einer Followerin von Natascha Ochsenknecht. Eine andere meint: „Endlich sagt es mal jemand. Natürlich ist der Brand unter kunsthistorischen Gesichtspunkten und symbolisch tragisch. Aber die Welt hat doch wichtigere Baustellen als eine alte Kathedrale.“

Ab sofort werde ich Ihnen nicht mehr folgen. Hoffe, es schließen sich viele an“

Viele Nutzer kritisiert Ochsenknecht aber auch für ihre Einstellung: „Ich finde deinen Kommentar unverständlich, es ärgert mich. Dass in so kurzer Zeit soviel Geld für dieses Gebäude zusammengekommen sind, zeigt vor allem eins: was es den Menschen bedeutet, was es ihnen „wert“ ist. Ein Symbol für unsere Herkunft, Geschichte, Kultur, unsere Identität.“

Ein anderer schreibt: „Klar – Menschen sind wichtiger, aber bei Spenden geht es immer um die eigene emotionale Wahrnehmung und oft ist eine Spende eine spontane Reaktion.“ Und offenbar kostete der Post Natascha Ochsenknecht auch den ein oder anderen Follower bei Instagram: „Mir fehlen einfach die Worte! Ab sofort werde ich Ihnen nicht mehr folgen. Hoffe, es schließen sich viele an.“

Von RND/seb

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