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Panorama Löw unterstützt Schweigers Flüchtlingshilfe
Nachrichten Panorama Löw unterstützt Schweigers Flüchtlingshilfe
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21:34 20.08.2015
Zu den Unterstützern von Til Schweigers Stiftung gehört unter anderem Fußball-Bundestrainer Joachim Löw. Quelle: Andreas Gebert/Jens Kalaene/dpa
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Hannover

Der Filmstar und Produzent Til Schweiger (51) will am Freitag eine Stiftung für seine Flüchtlingshilfe gründen. Er hat dafür prominente Mitstreiter gewonnen. Dem Beirat sollen unter anderem der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, Schauspieler Jan-Josef Liefers, Springer-Chef Matthias Döpfner, Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, Rapper Thomas D und die Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth angehören, sagte Schweiger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das sind alles tolle Menschen, mit denen man ganz viel Schönes bewegen kann."

Die Stiftung soll "Til Schweiger Foundation" heißen. Er habe bereits vor der formellen Gründung der Stiftung viel Geld eingesammelt, berichtete Schweiger. Er selbst gebe 100.000 Euro, auch Thomas D steuere diese Summe bei. "Und Jogi Löw bringt 25.000 Euro von der Sportstiftung mit."

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"Möglichst schnell"

Das erste Engagement der Stiftung ist in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Osnabrück geplant. Das hatte Schweiger Dienstagabend in der ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger" angekündigt. Er will dort eine Schreinerei und eine Werkstatt einrichten sowie für WLAN für die Bewohner sorgen.

Zunächst hatte Schwieger geplant, in Osterode ein Flüchtlingsheim aufzubauen. Die Landesregierung verhandelt aber noch mit dem Eigentümer der als Wohnheim vorgesehenen Kaserne. Schweiger rechnet deshalb mit einer Verzögerung von sechs bis sieben Monaten. "Ich will aber möglichst schnell etwas tun."

Dass er sich deshalb nach Osnabrück wendet, gehe auf die Anregung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD) zurück, sagte Schweiger weiter. Dieser habe ihm von der Einrichtung und "der wahnsinnigen Unterstützung durch die Bevölkerung in Osnabrück" erzählt. In der Stadt gibt es seit Ende 2014 eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen für Asylsuchende.

dpa/afp/wer

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