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Panorama Pastor lässt sich von Jugendlichen wie Jesus peinigen – Eltern sind entsetzt
Nachrichten Panorama Pastor lässt sich von Jugendlichen wie Jesus peinigen – Eltern sind entsetzt
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09:10 17.04.2019
Ein gekreuzigter Jesus in einer Kirche. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance
Pataskala

Ein Pastor in Ohio wollte für Jugendliche seiner Gemeinde die Leiden Christi auf dem Weg zur Kreuzigung veranschaulichen. Ein Handyvideo davon sorgte für Proteste. Denn darauf ist zu sehen, wie sich der Geistliche von ein einigen der frommen Jungen anspucken, schlagen und sogar mit einem Messer schneiden lässt.

Bei einem von der Impact City-Kirche organisierten „After School“-Event für christliche Highschool-Kinder hatte der Pastor über die Bedeutung von Ostern gesprochen. Dann forderte er die Teenager auf, ihm dabei zu helfen, den „Schmerz von Jesus Christus“ am eigenen Leib zu spüren. Ein Schüler nahm per Handy auf, wie Dempsey sich bespucken und schlagen ließ. Dann reichte er einem Jungen ein Steakmesser und befahl ihm, ihm in den Rücken zu schneiden. Was dieser dann auch tat.

Pastor entschuldigt sich in Videobotschaft bei Facebook

Ein Handyvideo von der Veranstaltung wurde Eltern, deren Sohn in der Jugendgruppe der Kirche ist, zugeschickt. Die Mutter sagte dem örtlichen TV-Sendern 10TV: „Wir sind sofort losgefahren und haben unseren Sohn abgeholt. Wir haben gedacht, dass er nach der Schule in einer Kirche sicher und gut aufgehoben ist. Diese Aktion war einfach nur schlimm und unsere Familie wird nie wieder die Impact City Church betreten.“

We apologize for the situation that occured today at our Student After School Hangouts. Lead Pastor, Justin Ross, would like to share the details of the events that occured.

Gepostet von Impact City Church am Montag, 15. April 2019

Der Pastor hat sich mit einem Video auf der Facebook-Seite der Kirche inzwischen entschuldigt: „Ich wollte auf eine unangemessene Weise zeigen, wie sehr Jesus uns alle liebt – obwohl wir ihm Schmerzen zugefügt haben. Es tut mir zutiefst leid und ich entschuldige mich bei der gesamten Kirchengemeinde. So etwas wird nie wieder vorkommen.“

Von RND

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