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Panorama Rätselhafte Klumpen auf ostfriesischen Inseln – Experten haben erste Spur
Nachrichten Panorama Rätselhafte Klumpen auf ostfriesischen Inseln – Experten haben erste Spur
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19:07 10.05.2019
Die rätselhaften Klumpen am Strand von Norderney. Quelle: Volker Bartels/dpa
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Langeoog

Nach dem Fund von rätselhaften Klumpen auf ostfriesischen Inseln sollen mehrere Strandabschnitte gesperrt werden. Auf Hinweisschildern solle auf die Situation aufmerksam gemacht werden, teilte der Landkreis Aurich am Freitag weiter mit. Anzeichen für eine Gesundheitsgefahr gebe es aber nicht.

In den Klumpen wurden pflanzliche Fette festgestellt. Solche Fette kommen in vielen Lebensmitteln wie zum Beispiel Palmöl vor. Das endgültige Ergebnis der Untersuchungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie wird am Montag erwartet.

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Erst Norderney, dann Baltrum, jetzt Langeoog

Am Sonntag waren die schwarz-braunen Klumpen zunächst auf Norderney entdeckt worden. Am Donnerstag wurden solche Klumpen auch auf Baltrum gefunden, inzwischen auch auf Langeoog, wie Bürgermeister Uwe Garrel am Freitag sagte.

„Nur wenn es sich bei den Klumpen um einen umweltgefährdenden Stoff handelt, bei dem die Umwelt nachhaltig gefährdet wird, leiten wir ein Strafverfahren ein“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Oldenburg. Möglicherweise seien die Fette beim Reinigen von Lebensmittel-Containern auf hoher See ins Meer gelangt.

Urlauber-Beschwerden auf Norderney

Die kleinen übelriechenden Klumpen sorgen für Gesprächsstoff auf den Inseln. Besonders in den sozialen Netzwerken würden die Haufen diskutiert, sagte eine Sprecher der Norderneyer Tourismusorganisation. Auch persönliche Beschwerden hätte es bereits gegeben.

Erinnerung an die „Alien-Eier“ von Rügen

Erst vor einem halben Jahr hatte ein riesiger Klumpen auf Rügen für Aufsehen gesorgt. Den hatte ein Spaziergängerin entdeckt. Ein schräges Kunstobjekt? Eier von Außerirdischen? Ein fehlendes Bauteil für den Berliner Flughafen BER?

Am Strand von Kap Arkona wurde ein mysteriöses Objekt gefunden. Quelle: Wiebke Dresel

Im Internet waren wilde und nicht ganz ernst gemeinte Theorien unterwegs, um was es sich wohl bei dem Riesenklumpen handeln könnte. Die Auflösung war dann relativ unspektakulär: das Ding war nur ein Teil einer beschädigten Boje.

Von RND/dpa/frs

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