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Panorama Schirmherrschaft übernommen: Bettina Wulff unterstützt Müttergenesungswerk
Nachrichten Panorama Schirmherrschaft übernommen: Bettina Wulff unterstützt Müttergenesungswerk
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14:55 07.09.2010
Bettina Wulff (r.) ist neue Schirmherrin des Müttergenesungswerkes. Sie übernahm die Funktion am Dienstagmittag während einer Feierstunde von Eva Luise Köhler.
Bettina Wulff (r.) ist neue Schirmherrin des Müttergenesungswerkes. Sie übernahm die Funktion am Dienstagmittag während einer Feierstunde von Eva Luise Köhler. Quelle: dpa
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Bettina Wulff will sich künftig für überlastete und erkrankte Mütter in Deutschland einsetzen. Die Ehefrau des Bundespräsidenten Christian Wulff hat deshalb am Dienstag die Schirmherrschaft des Müttergenesungswerkes (MGW) angetreten. Sie übernahm die Funktion während einer Feierstunde in Bad Harzburg von Eva-Luise Köhler, der Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler.

Sie werde jetzt so schnell wie möglich verschiedene Einrichtungen des Müttergenesungswerkes besuchen, um sich einen Überblick über die Arbeit der Organisation zu verschaffen, sagte Wulff der Nachrichtenagentur dpa. Sie betrachte den Einsatz des MGW für Mütter und deren Kinder als gesellschaftlich sehr bedeutsam. Sie freue sich auf die neue Aufgabe und werde mit viel Engagement an die Arbeit gehen. Wenn sie eine Schirmherrschaft übernehme, dann „nur mit ganzem Herzen“.

Gegründet wurde das MGW 1950 von der Ehefrau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, Elly Heuss-Knapp. Zweck der Stiftung ist es, Vorsorge- und Rehabilitationskuren für Mütter zu ermöglichen und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des MGW die Arbeit für Mutter zu stärken. Seit der Gründung sei es eine lebendige Tradition, dass die Gattin des jeweiligen Bundespräsidenten die Schirmherrschaft übernehme, sagte die MGW-Kuratoriumsvorsitzende Marlene Rupprecht.

Das Thema „Mütter“ ist in den Augen der neuen Schirmherrin „aktueller und akuter denn je“. Mütter seien als Familienmanagerin vielfach so belastet, dass sie dringend Gelegenheiten zum Innehalten benötigten, sagte Bettina Wulff. „Mütter müssen immer funktionieren. Da ist es normal, dass sie auch Pausen brauchen“. Das Müttergenesungswerk erfülle dabei einen großen gesellschaftlichen Auftrag, sagte Wulffs Vorgängerin Eva-Luise Köhler. Denn wenn es den Müttern gut gehe, gehe es auch den Kindern gut.

Mit Unterstützung des MGM haben zuletzt pro Jahr knapp 50.000 Mütter und fast 70.000 Kinder an Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen in einer der derzeit mehr als 80 vom Müttergenesungswerk anerkannten Einrichtungen teilgenommen.

dpa

07.09.2010
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