Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Panorama Schlimmster Taifun seit Jahrzehnten erreicht Raum Tokio
Nachrichten Panorama Schlimmster Taifun seit Jahrzehnten erreicht Raum Tokio
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:46 12.10.2019
Taifun Fahrzeuge ″Hagibis″ kommt mit aller Macht. Quelle: ---/kyodo/dpa

Der Taifun "Hagibis" hat den Großraum Tokio erreicht. Prognosen zufolge wird er der schlimmste Taifun in Japan seit sechs Jahrzehnten sein. "Hagibis" habe die Stadt Kawasaki erreicht, teilte der Wetterdienst am Samstagabend mit. Er habe andauernde Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde und bewege sich mit 40 Kilometern pro Stunde Richtung Norden.

Heftiger Wind und Regen

In Tokio wütete heftiger Wind und Regen, nachdem der Taifun großen Teilen Japans schon den ganzen Tag starken Regen gebracht hatte. In der Hauptstadt waren Straßen und Bahnhöfe leer und Geschäfte geschlossen. Von Kawasaki zog der Taifun weiter nach Tsukuba. Meteorologen prognostizierten, dass er sich Richtung Meer bewegen würde.

Ein außergewöhnlich heftiger Taifun hat Tokio und umliegende Regionen mit sintflutartigen Regenfällen überzogen, mindestens ein Menschen kam ums Leben. Und damit nicht genug: Die vom Starkregen gepeitschte Gegend wurde auch von einem Erdbeben erschüttert.

50 Liter Regen je Quadratmeter werden erwartet

"Seien Sie vorbereitet auf Regen wie Sie ihn noch nie erlebt haben", hatte Yasushi Kajihara von der japanischen Meteorologiebehörde gewarnt. "Ergreifen Sie alle Maßnahmen, um ihr Leben zu schützen." Es wurde erwartet, dass bis zu 550 Liter Regen je Quadratmeter fallen.

Ein Tornado wirbelte durch die Stadt Ichihara und stürzte ein Fahrzeug um, wobei ein Mann getötet wurde, der sich darin befand, wie ein Verwaltungsmitarbeiter berichtete.

Region auch von Erdbeben erschüttert

Wegen des starken Regens schwollen Flüsse an und an der Meeresküste kam es in mehreren Wohngebieten zu Überschwemmungen. In der Präfektur Shizuoka wurden laut Feuerwehr zwei Männer fortgeschwemmt, als sie an einem Kanal gegen Überflutung kämpften. Einer wurde später nach Angaben der Stadtverwaltung von Gotemba gerettet.

Die vom Starkregen gepeitschte Gegend wurde auch von einem Erdbeben erschüttert. Es hatte laut US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 5,3. Sein Zentrum befand sich im Ozean vor der Küste von Chiba bei Tokio.

Lesen Sie bitte auch: Tokio im Auge eines starken Taifuns - Höchste Warnstufe

RND/AP

In Österreich ist ein Mädchen offenbar an einer chronischen Entzündung gestorben. Die Eltern sollen laut der “Kronen-Zeitung” streng gläubig sein und sollen keine ärztliche Hilfe für ihr Kind zugelassen haben. Sie sitzen nun in Haft.

12.10.2019

In New York sind vier Männer durch Schüsse getötet worden. Drei weitere Personen wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.

12.10.2019

In Schleswig-Holstein in der Nähe von Lübeck hat ein Autofahrer eine verletzte Frau an einem Feldweg gefunden. Sie war laut Polizeiangaben geknebelt und gefesselt. Was der Frau zugestoßen ist, ist noch völlig unklar.

12.10.2019