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Panorama Schreck am Straßenrand: Kanone überrascht Autofahrer
Nachrichten Panorama Schreck am Straßenrand: Kanone überrascht Autofahrer
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17:48 13.03.2019
Die Bundeswehr übte bei Bad Segeberg und sorgte damit für mächtig Verwirrung. Quelle: Wolfgang Glombik
Bad Segeberg

Ja, ist denn Krieg im Dorf? Wer kürzlich bei Bad Segeberg aus Richtung Quaal fuhr, blickte plötzlich in die Mündung eines vermeintlichen Panzers, der dort kaum getarnt am Straßenrand postiert war. Dabei handelte es sich beim näheren Hinschauen um eine Attrappe, die Nachbildung eines fremdländischen Panzers. Aber bei der Bundeswehr weiß man ja nie...

Ein aus dem nahen Waldstück herbeikommender Soldat mit Strickmaske beruhigte, dass man ja gar keine Munition dabei habe. Ein Leser teilte den „Lübecker Nachrichten“ mit, dass er sich regelrecht erschrocken habe, als er ohne jede Vorwarnung in die Kanone blickte. Eine andere Leserin klagte, dass morgens wegen eines Bundeswehraufmarsches der Stipsdorfer Weg gesperrt worden war. Autofahrer waren nicht mit Schildern vorgewarnt worden, dass ein Manöver der Bundeswehr läuft.

So realitätsnah wie möglich

Aber vielleicht ist genau der Überraschungseffekt der Sinn der Übung „Holstein Ritt“, den derzeit das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ absolviert. Einen „Feind“, den man mit Hinweisschildern warnt, kann man ja schlecht überrumpeln. Noch bis zum 21. März müssen Bürger in den Kreisen Ostholstein, Plön und Segeberg mit übenden Soldaten und Fahrzeugen der Bundeswehr im öffentlichen Raum rechnen.

Drohnen werden nach Mitteilung der Bundeswehr ebenfalls eingesetzt, jedoch nicht über bewohntem Gebiet. Es werden auch Manövermunition und Nebelmittel verwendet. Weitere Fahrzeuge und Rollenspieler helfen ­dabei, diese Übung möglichst ­realitätsnah zu gestalten.

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Von Wolfgang Glombik/LN/RND

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