Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Panorama Spekulationen über Affäre zwischen Frankreichs Ex-Präsident und Lady Di
Nachrichten Panorama Spekulationen über Affäre zwischen Frankreichs Ex-Präsident und Lady Di
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:07 21.09.2009
Heizte die Gerüchteküche an: Frankreichs Ex-Präsident Valéry Giscard d'Estaing. Quelle: ddp
Anzeige

Die Mutmaßungen löste der 83-jährige Altpräsident selbst durch seinen neuen Roman aus, der Anfang Oktober erscheint und über den „Le Figaro“ vorab berichtete. Giscard d’Estaing war bis zum Beginn der 80er Jahre an der Macht und schrieb nun über eine Romanze, die bisweilen verdächtig so klingt, als ob er sie selbst erlebt habe: „Die Prinzessin und der Präsident“ beschreibt die leidenschaftliche Liebe zwischen einem französischen Staatschef namens Jacques-Henri Lambertye und einer walisischen Prinzessin namens Patricia, die sich beim Abschlussdiner nach einem Gipfeltreffen der G-7 in London begegnen.

Als er seinen Stuhl zurückgeschoben habe, damit die Prinzessin ihren Platz einnehmen könne, habe sie ihm „einen Seitenblick“ zugeworfen, schreibt der erfundene Staatschef in Ich-Form in dem Buch. Ihr fragender Blick aus „schiefergrauen Augen“ traf ihn demnach auch, als er ihre Hand küsste. „Mein Kopf stand in Flammen und mein Herz zitterte vor Glück, als ich in den Elysée zurückkam und die Stufen hochging“, lässt Giscard d’Estaing seinen Helden erzählen. In Frankreich erregte der Roman vorab einiges Aufsehen, weil der Altpräsident Orte, Personen und Äußerungen so kenntnisreich beschreibt, dass die gesamte Geschichte sich echt anhört.

Anzeige

„Zwei Wochen vor meiner Hochzeit hat mein künftiger Mann mir gesagt, dass er eine Geliebte hat und entschlossen sei, die Beziehung zu ihr auch nach der Heirat fortzuführen“, lässt der Altpräsident die britische Prinzessin sagen - wer würde an dieser Stelle nicht an Prinz Charles und seine zweite Frau Camilla denken, mit der er jahrelang, auch während der Ehe mit Diana, eine Liebschaft unterhielt. Auch das Zitat, das Giscard d’Estaing seinem Buch voranstellt, lädt zu Mutmaßungen ein. „Versprechen gehalten“ schreibt der Autor und gibt möglicherweise am Ende des Romans einen Wink: „Sie haben mich gefragt, ob Sie Ihre Geschichte niederschreiben dürfen“, sagt die Prinzessin da zum Präsidenten. „Ich erlaube es Ihnen. Aber versprechen Sie mir etwas...“

afp