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Panorama Teenager bei "Pokemon Go"-Spiel erschossen
Nachrichten Panorama Teenager bei "Pokemon Go"-Spiel erschossen
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09:05 21.07.2016
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Guatemala City

Seine Liebe zum Handyspiel "Pokémon Go" hat einen 18-Jährigen in Guatemala das Leben gekostet. Der junge Mann war mit seinem Cousin in der Stadt Chiquimula auf virtueller Monsterjagd. Als sie auf einer Straße nahe einer Eisenbahnlinie entlang gingen, wurde plötzlich das Feuer auf sie eröffnet. Der 18-jährige Jerson J. wurde getroffen und starb wenig später. Manch Medien sehen in ihm den ersten "Pokémon Go"-Toten – wobei allerdings vollkommen unklar ist, welche Rolle die App bei dem Überfall spielte.

Tödlicher Hinterhalt - durch "Pokémon Go"?

Warum die beiden Teenager angegriffen wurden, ist unklar. Die Polizei vermutet allerdings laut Medienberichten, dass die Täter dabei womöglich mithilfe der "Pokémon Go" gefunden haben, ehe sie sie mit mehreren Waffen angriffen wurden. Fast 20 Kugeln wurden auf die beiden Spieler gefeuert. Wie viele Täter beteiligt waren, ist unklar. Die Polizei sucht nach einem Van, der sich nach den Schüssen schnell vom Tatort entfernte.

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Der Hype um das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" führt immer wieder zu heiklen Situationen - mal vorsätzlich, mal unabsichtlich. Wir nennen einige Beispiele:

Angst vor Unfällen im Straßenverkehr

Ein Dauerthema ist der Umgang von "Pokémon Go" im Straßenverkehr. In mehreren Ländern gibt es Berichte über Unfälle: Bei New York setzte sich ein 28-Jähriger in sein Auto, um möglichst schnell und viele der virtuellen Pokémon-Figuren zu sammeln - und raste vor einen Baum.

Eine 15-jährige Schülerin aus Pennsylvania vergaß beim Blick auf ihr Handy die Umgebung - und lief über eine Autobahn. Dort wurde sie angefahren. Beide Spieler kamen mit vergleichsweise glimpflichen Verletzungen davon.

Dennoch zeigen sich die Behörden besorgt: Die US-Polizei appellierte bereits an alle "Pokémon Go"-Spieler, beim Spielen den "gesunden Menschenverstand" nicht auszuschalten. Auch die Polizei in Berlin warnte bereits auf Facebook: "Es besteht die große Gefahr, dass man die Umwelt (vor allem den Straßenverkehr) leicht aus den Augen verliert."

zys/RND

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