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Panorama Thailand-Reisen nicht kostenlos stornierbar
Nachrichten Panorama Thailand-Reisen nicht kostenlos stornierbar
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13:49 18.08.2015
Einen Tag nach dem tödlichen Anschlag in Bangkok hat sich in der thailändischen Hauptstadt am Dienstag erneut eine Sprengstoff-Explosion ereignet. Quelle: Christophe Archambault
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Hannover

Touristen, die nach den Anschlägen in Bangkok Angst haben, nach Thailand zu reisen, haben schlechte Karten: Einen hinreichender Grund für eine kostenlose Stornierung bieten die Taten nicht. Denn zuvor habe es in Thailand bereits Anschläge gegeben, sagen Experten. In einem politisch eher instabilen Land Urlaub zu machen, sei mit einem gewissen Risiko behaftet.

Auch das Auswärtige Amt hat keine Reisewarnung ausgesprochen. Allerdings wurden die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand aktualisiert. „Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen“, schreibt das Auswärtige Amt. „Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.“ Das Amt empfiehlt, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.

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Die Reiseveranstalter informierten derzeit ihre Gäste über die aktuelle Entwicklung und die Hinweise des Auswärtigen Amts, sagte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband (DRV). „Mehr kann man im Augenblick noch nicht sagen.“ Thailand ist allerdings eher ein Winterreiseziel. „Insofern ist der Anteil im Sommer deutlich geringer.“ Denn aktuell herrscht in weiten Teilen des Landes Regenzeit.

Das thailändische Unternehmen für Flughafenmanagement Airports of Thailand Public Company Limited (AOT) wies Passagiere darauf hin, dass die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen erhöht wurde. Ungewöhnliche Vorkommnisse solle man dem Sicherheitspersonal melden. Urlauber müssen also eventuell mit längeren Wartezeiten rechnen.

Am Dienstag ist bei einem Anschlag mit mindestens 22 Toten auf einen bei Touristen beliebten Schrein in Bangkok in der thailändischen Hauptstadt erneut ein Sprengsatz explodiert.

dpa

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