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Panorama Junge auf Wasserrutsche starb an Nackenverletzung
Nachrichten Panorama Junge auf Wasserrutsche starb an Nackenverletzung
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11:45 09.08.2016
Die Rutsche mit dem deutschen Namen "Verrückt" ist 51,40 Meter hoch. Die Besucher rasen in einem Floß über die Achterbahn, in das drei Menschen passen. Quelle: dpa
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Kansas City

Nach dem Tod eines Jungen in einem Vergnügungspark in den USA gehen die Ermittler davon aus, dass der Zehnjährige an einer Nackenverletzung gestorben ist. Das teilte eine Polizeisprecherin von Kansas City am Montagabend (Ortszeit) mit. Rettungskräfte fanden den Jungen demnach am Sonntag tot im Wasserbecken der Rutsche. Was genau passiert war, blieb zunächst weiter offen.

Rutsche erst seit zwei Jahren in Betrieb

Die Anlage mit dem deutschen Namen "Verrückt" ist laut einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde die höchste Wasserrutsche der Welt mit gut 51 Metern Höhe. Kleine, mit drei Personen besetzte Schlauchboote rasen mit einer Geschwindigkeit von fast 100 Kilometern pro Stunde die Rutsche hinunter, ehe sie durch eine Gegensteigung gebremst werden. Wer mitfahren will, muss der Webseite des Betreibers zufolge mindestens 1,37 Meter groß sein.

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Die Rutsche war 2014 im "Schlitterbahn Waterpark" eröffnet worden. Nach Informationen des Lokalsenders KCTV war die Eröffnung damals wegen technischer Probleme mit der Rutsche um einen Monat verzögert worden. In Reaktion auf diese Probleme seien Sicherheitsnetze angebracht worden.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um Caleb Schwab, den Sohn des republikanischen Abgeordneten im Parlament des angrenzenden Bundesstaates Missouri, Scott Schwab. "Er hat unserer Familie und allen, mit denen er in Kontakt kam, vom Tag seiner Geburt an Freude gebracht", heißt es in einem Statement der Familie.

"Schlitterbahn" soll Mittwoch wieder öffnen

Die Eltern saßen nach Angaben der Polizei nicht mit dem Jungen im Boot. Zwei erwachsene Frauen, die mit ihm fuhren, erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen im Gesicht, wie die Polizeisprecherin weiter mitteilte.

Eine Sprecherin des Freizeitareals, das den deutschen Namen "Schlitterbahn" trägt, teilte mit, einen derartigen Vorfall habe es dort noch nicht gegeben. Die Betreiber seien "zutiefst traurig" über den "tragischen Unfall". Für die psychologische Betreuung von Gästen und Mitarbeitern werde gesorgt.

Der Park blieb am Montag geschlossen. Er sollte am Mittwoch wieder geöffnet werden, die betroffene Rutsche allerdings nicht.

dpa/afp/RND/zys

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