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Panorama Touristen hängen nach Unwetter in Thailand fest
Nachrichten Panorama Touristen hängen nach Unwetter in Thailand fest
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14:22 30.03.2011
Schwere Unwetter haben in Thailand für Überschwemmungen gesorgt. Quelle: dpa
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In den südlichen Provinzen Thailands kamen seit dem Wochenende elf Menschen ums Leben. Darunter war ein Einheimischer, der einen beim Schwimmen vor dem Chaweng-Strand auf Koh Samui abgetriebenen Touristen rettete. Er selbst schaffte es nicht mehr zurück ans Land und ertrank. Insgesamt waren in den südlichen Provinzen 265.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen, teilte der Katastrophenschutz mit. Der Flughafen der Urlaubsinsel wurde geschlossen, weil die Start- und Landebahnen nach tagelangem Dauerregen überflutet waren. Der Fährdienst musste wegen hohen Wellengangs eingestellt werden.

Die Niederschläge sind für die Jahreszeit absolut ungewöhnlich. Der März ist auf Koh Samui normalerweise völlig trocken. „Ich bin fast 50 Jahre alt, so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte die Chefin der Tourismusbehörde. Meteorologen machten das Wetterphänomen „La Nina“ mit hohen Luftdruck- und Wassertemperaturunterschieden im und über dem Pazifik für die ungewöhnlichen Stürme verantwortlich. Dadurch ändern sich die Passatwinde. Auch in Bangkok war es ungewöhnlich kalt: 22 statt der zu dieser Jahreszeit üblichen 28 Grad. In Nordthailand fielen die Temperaturen auf 16 Grad.

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dpa