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Panorama US-Raumfähre zum Weltraum-Teleskop „Hubble“ gestartet
Nachrichten Panorama US-Raumfähre zum Weltraum-Teleskop „Hubble“ gestartet
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08:02 12.05.2009
Das US-Space-Shuttle Atlantis hebt vom Kennedy Space Center in Florida ab zur Reparatur-Mission am Hubble-Teleskop.
Das US-Space-Shuttle Atlantis hebt vom Kennedy Space Center in Florida ab zur Reparatur-Mission am Hubble-Teleskop. Quelle: Stan Honda/afp
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Die Raumfähre hob der Weltraumbehörde NASA zufolge mit sieben Astronauten an Bord kurz nach 20 Uhr MESZ vom Kennedy-Weltraumzentrum in Florida ab. Die elftägige Mission ist der fünfte „Hubble“-Einsatz der „Atlantis“.

Die „Atlantis“ erreichte ihre Umlaufbahn acht Minuten und dreißig Sekunden nach dem Start. Die beiden Antriebsraketen der Raumfähre lösten sich wie geplant und stürzten in den Atlantik, wo sie später geborgen werden sollten. Die „Atlantis“ setzt nun ihren Flug fort, um schließlich in 563 Kilometern Höhe über der Erde auf „Hubble“ - ein Teleskop von der Größe eines Schulbusses - zu treffen. Geplant ist dies für Mittwochnachmittag.

Riskant ist die „Hubble“-Mission wegen der Gefahr, von Weltraumschrott oder Mini-Meteoriten getroffen zu werden. Das Risiko ist am Weltraum-Teleskop deutlich höher als an der Internationalen Raumstation, weil deren Umlaufbahn nur etwa halb so hoch ist wie die von „Hubble“.

Während der Mission sind fünf bis zu siebenstündige Außeneinsätze geplant. Ziel ist es, „Hubble“ zu reparieren und aufzurüsten, um die Lebensdauer des Weltraum-Teleskops mindestens bis zur Ankunft seines Nachfolgers in vier Jahren zu verlängern. „Hubble“ hat in seinen 19 Jahren im All die Astronomie revolutioniert. Seine Daten halfen Wissenschaftlern, Erkenntnisse über Alter und Ursprung des Universums zu gewinnen.

NASA-Flugdirektor Mike Leinbach sprach von einem „großartigen Tag, um Fliegen zu gehen“, als er der „Atlantis“-Crew zum Start eine „tolle Mission und viel Glück“ wünschte. Raumfähren-Kommandant Scott Altman dankte Leinbach und fügte hinzu, bis zum Start habe es ja eine ganze Weile gedauert. Dafür habe das ganze Team bei der NASA eng zusammengearbeitet.

afp

12.05.2009
Gabriele Schulte 11.05.2009