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Panorama Fällt der Winter in diesem Jahr aus?
Nachrichten Panorama Fällt der Winter in diesem Jahr aus?
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08:37 09.12.2015
Foto: Kommt bei diesen Temperaturen im dicken Mantel ins Schwitzen: Der Weihnachtsmann.
Kommt bei diesen Temperaturen im dicken Mantel ins Schwitzen: Der Weihnachtsmann. Quelle: dpa
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Hannover/Berlin/Essen

Kurz nach Beginn des meteorologischen Winters lässt der echte Winter weiter auf sich warten. Zweistellige Temperaturen waren in den vergangenen Tagen beinahe üblich - und auch in der Nacht kam das Thermometer in vielen Regionen nicht mal ansatzweise in die Nähe des Gefrierpunkts.

Mancherorts richtet sich die Natur gar auf Frühling ein: In manchen Regionen blüht bereits der Kirschbaum, der Haselnussbaum ist kurz davor. "Die Blüte für 2016 findet quasi schon jetzt statt", erklärt Franz-Josef Löpmeier, Agrarmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Braunschweig. "Alles deutlich zu früh".

Maue Aussichten für Frost-Freunde

Meteorologen des Wetterdienstes "Wetter.de" gehen noch einen Schritt weiter. Nach den frühlingshaft-warmen Temperaturen der letzten Tage von 16 Grad und mehr sei zwar ein Abkühlung ab Mittwoch zu erwarten. Doch: Für einen echten Winter machen die Experten wenig Hoffnung.

Grund sind die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Und deren Prognosen sehen, für Freunde von Frost und Schnee, mehr als mau aus.

Nach den Erwartungen der NOAA wird es zwar in den kommenden Wochen kälter – die Temperaturen sollen aber im Schnitt weiter bis zu 1,5 Grad höher liegen als in einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Winter. Ein ähnliches Bild prognostizieren die Experten für den Februar, allerdings mit einer Ausnahme: In Norddeutschland könnten die Temperaturen das Niveau der vorherigen Winter erreichen.

Einschränkungen gibt es bei dieser Vorhersage aber auch: Die NOAA geht mathematisch vor, sie prognostiziert nicht das Wetter, sondern Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittel.

Heißt: Einzelne Wintereinbrüche oder gar mehrtägige Phasen mit knackig-kalten Temperaturen sind bei diesem Vorhersage-Modell nicht ausgeschlossen.

zys/dpa/afp

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