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Panorama Winter lässt weiter auf sich warten
Nachrichten Panorama Winter lässt weiter auf sich warten
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20:39 11.01.2012
Der vergleichsweise milde und feuchte Winter hat in der Ortschaft Klein Bünstorf (Kreis Uelzen) ein Wiese unter Wasser gesetzt.
Der vergleichsweise milde und feuchte Winter hat in der Ortschaft Klein Bünstorf (Kreis Uelzen) ein Wiese unter Wasser gesetzt. Quelle: dpa
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Offenbach

Es wird kälter in Deutschland, aber richtig Winter wird es immer noch nicht. Tief „Dota“ bringe ab Freitag polare Kaltluft ins Land, sagte Meteorologe Andras Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Weil die Luft aber das relativ warme Wasser des Nordmeers und der Nordsee überquert, reiche es im Flachland nicht für einen richtigen Wintereinbruch mit Dauerfrost und geschlossener Schneedecke. „Es gibt vielleicht mal einen Schneeschauer, auch im Flachland, aber auf dem warmen Boden bleibt der Schnee nicht liegen“, sagte Friedrich

Immerhin wird es deutlich kälter: Bis zum Sonntag gehen die Höchsttemperaturen in den Niederungen in Nord- und Westdeutschland auf ein bis vier Grad über null zurück, in Bayern und in Sachsen werden nur noch Werte um den Gefrierpunkt erreicht. Nachts herrscht überall Frost. In Süddeutschland kann es bei klarem Himmel über Schneeflächen sogar Werte von unter minus zehn Grad geben.

In der nächsten Woche deute sich Hochdruckwetter mit Tagestemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Frost in der Nacht an. „Wir kommen auf normales Januar-Niveau“, sagte Friedrich. Schneewolken seien aber nicht in Sicht, wahrscheinlicher sei trockene Kälte.

dpa/frs