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Deutschland / Weltweit AfD-Spitze berät über möglichen Ausschluss von Sayn-Wittgenstein
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit AfD-Spitze berät über möglichen Ausschluss von Sayn-Wittgenstein
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08:24 17.12.2018
Der AfD-Bundesvorstand befasst sich am Montag mit der Frage, ob gegen Doris von Sayn-Wittgenstein ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet werden soll. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Berlin/Kiel

Der AfD-Bundesvorstand befasst sich am Montag mit der Frage, ob gegen die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet werden soll. Sie ist zum Gespräch nach Berlin geladen. Die 64-Jährige hatte im Jahr 2014 für einen rechtsextremistischen Verein geworben, der mittlerweile auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD steht. Deshalb wurde sie am 4. Dezember aus der Landtagsfraktion in Kiel ausgeschlossen. Sie gehört aber weiter dem Parlament an.

Der Verfassungsschutz Thüringen stuft den Verein Gedächtnisstätte als rechtsextrem ein. Im Bericht von 2017 heißt es, unter dem Deckmantel des Gedenkens an die deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs agitiere der von der verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel mitgegründete Verein gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Sayn-Wittgenstein hatte erklärt, 2014 sei der Verein als gemeinnützig anerkannt gewesen und habe nicht auf der Unvereinbarkeitsliste der AfD gestanden.

Von RND/dpa

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