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Deutschland / Weltweit Bei der Jugend macht SPD das Rennen
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16:00 19.09.2009
Bei dem Wahlprojekt „U18“ simulierten rund 125.000 Jugendliche die Bundestagswahl und stimmten dabei für ein „buntes“ Parlament. Quelle: ddp (Archiv)
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Bei dem zweiten Wahlprojekt „U18“ simulierten rund 125 000 Jugendliche am Freitag in Deutschland die Bundestagswahl in einer Woche und stimmten dabei für ein „buntes“ Parlament.

Nach der vorläufigen Endauswertung der Wahllokale für Niedersachsen lag die SPD bei der Wahl der Jugendlichen mit knapp 22 Prozent vor den Grünen, die auf 21,3 Prozent kamen. Die Union erreichte 19,1 Prozent der Stimmen. Die Piraten rangieren mit 10,2 Prozent ebenso vor der FDP (7,5 Prozent) wie die Tierschutzpartei mit 8,2 Prozent. Die Linke erreichte in Niedersachsen knapp 7,2 Prozent.

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Die Jugendwahl „U18“ ist die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Alle Menschen unter 18 Jahren können ihre Stimme abgeben.

Einen deutlichen Vorsprung hatte die SPD bei der Jugendwahl im Bundesland Bremen, wo es sechs Wahllokale gab. In Niedersachsen wurden bisher 84 von 100 Wahllokalen ausgewertet. Die Sozialdemokraten würden in Bremen auf 30,6 Prozent der Stimmen kommen vor den Grünen mit 25,1 Prozent. Derzeit regiert in dem Bundesland ja ein rot-grünes Bündnis. Die Linke erzielte beim U18-Projekt 16,9 und die Union 13,1 Prozent. Die FDP kam auf 5,7 Prozent.

Bei der Bundestagswahl am 27. September sind 3,5 Millionen Deutsche erstmals zur Bundestagswahl aufgerufen - so viele wie noch nie zuvor. In der Gruppe der Jung- und Erstwähler lag die Wahlbeteiligung 2005 mit knapp 70 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 77,7 Prozent.

lni