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Deutschland / Weltweit Kristina Schröder erklärt Rückzug
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09:30 23.09.2013
Will mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zieht sich aus dem Kabinett zurück. Quelle: dpa
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Wiesbaden

Bundesfamilienministerin Kristina (CDU) hat das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis Wiesbaden gewonnen. Sie erhielt 43,6 Prozent der Stimmen, für ihren SPD-Konkurrenten Simon Rottloff stimmten 35,0 Prozent der Wähler. Die FDP-Politikerin Dagmar Döring hatte ihre Kandidatur wegen eines umstrittenen Aufsatzes über Pädophilie zurückgezogen, ihr Name stand aber noch auf dem Stimmzettel - und sie erhielt nach Angaben des Landeswahlleiters 2,5 Prozent der Erststimmen.

Schröder hatte am Wahlabend ihren Rückzug aus dem Bundeskabinett angekündigt. "Ich habe mich entschieden, für das nächste Kabinett nicht wieder als Ministerin zur Verfügung zu stehen", sagte sie in Wiesbaden. "Ich möchte zukünftig mehr Zeit für meine Familie haben, vor allem für meine Tochter Lotte." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sie diesen Beschluss schon Anfang des Jahres mitgeteilt, sagte die 36-Jährige. Schröder war seit 2009 Familienministerin, sie wurde als amtierende Ministerin Mutter.

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dpa

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