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Deutschland / Weltweit Chávez greift USA und Kolumbien erneut scharf an
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Chávez greift USA und Kolumbien erneut scharf an
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08:33 14.11.2009
Kritisiert Kolumbien: Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Quelle: AFP
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Er rufe nicht zum Krieg auf, sagte Chávez am Freitag (Ortszeit) in Caracas bei einer Demonstration gegen ein kürzlich abgeschlossenes Militärabkommen zwischen Washington und Bogotá. Die USA seien aber eine „Bedrohung“ für Venezuela und Kolumbien helfe ihnen dabei. Die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe bezeichnete Chávez als „Lakaienregierung“, die das Land an die USA augeliefert habe. Er sei daher „verpflichtet“, alle Venezolaner auf einen „Kampf“ vorzubereiten.

Washington und Bogotá hatten Ende Oktober ein Abkommen über die Nutzung kolumbianischer Militärbasen durch die US-Armee geschlossen. Die Vereinbarung erlaubt den US-Streitkräften für die nächsten zehn Jahre die Nutzung von mindestens sieben Stützpunkten in Kolumbien. Nach US-Angaben sollen die Stützpunkte für den Kampf gegen Drogenhandel und Terrorismus genutzt werden. Die Pläne waren bei den linksgerichteten Regierungen der Nachbarländer Venezuela und Ecuador auf scharfe Ablehnung gestoßen. Sie werfen den USA vor, ihren Einfluss in Lateinamerika vergrößern zu wollen.

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AFP

Reinhard Urschel 13.11.2009
Michael B. Berger 13.11.2009