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Deutschland / Weltweit Chinas Medien verschweigen Zwischenfälle mit Sicherheitskräften
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Chinas Medien verschweigen Zwischenfälle mit Sicherheitskräften
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08:34 28.02.2011
In Peking hatte ein massives Aufgebot von Sicherheitskräften geplante „Jasmin-Proteste“ verhindert.
In Peking hatte ein massives Aufgebot von Sicherheitskräften geplante „Jasmin-Proteste“ verhindert.
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Außerdem hat China die Zensur des Internets weiter verschärft. Auch nur ansatzweise politische Kommentare oder vage Hinweise von Internetnutzern auf die Innenstadt oder Blumen wurden sofort gelöscht. In chinesischen Mikroblogs waren Suchwörter wie der Name der bekannten Einkaufszeile Wangfujing, „Jasmin“, „Revolution“ oder „Versammlung“ gesperrt.

In der Haupteinkaufsstraße im Herzen der Hauptstadt hatte am Vortag ein massives Aufgebot von Sicherheitskräften geplante „Jasmin-Proteste“ verhindert. Dabei waren mehr als ein Dutzend ausländische Journalisten zum Teil gewaltsam abgeführt worden. Mehrere Reporter wurden verletzt, darunter ein Videojournalist der Nachrichtenagentur Bloomberg, dem mehrfach ins Gesicht getreten worden war. Am zweiten Sonntag in Folge war im Internet für den Sonntag zu Protesten nach arabischem Vorbild oder einfach nur „Spaziergängen“ in zwei Dutzend Städten aufgerufen worden.

Während in Peking nicht einmal klar war, ob sich jemand getraut hat, dem Aufruf zu folgen, erschienen in Shanghai am Volksplatz ein paar hundert Menschen. Demonstranten waren aber schwer von Schaulustigen, zufälligen Passanten oder Sicherheitskräften in Zivil zu unterscheiden.

Ein massives Polizeiaufgebot löste die Ansammlung auf. Es gab in Peking und Shanghai eine unbekannte Zahl von Festnahmen. Auch aus anderen Städten wurden großangelegte Sicherheitsvorkehrungen berichtet, um eventuelle Protestaktionen sofort im Keim zu ersticken.

dpa