Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Deutschland / Weltweit Bundeswehr-Inspekteur warnt vor neuem Kalten Krieg
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Bundeswehr-Inspekteur warnt vor neuem Kalten Krieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:50 01.02.2019
„Da müssen wir rechtzeitig bremsen“: Generalinspekteur Eberhard Zorn warnt vor einem neuen Kalten Krieg. Quelle: Thomas Koehler/photothek.net
Berlin

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, hat mit Blick auf das bevorstehende Aus des INF-Vertrages dazu aufgerufen, die Kommunikation zwischen der Nato und Russland nicht abreißen zu lassen. „Wichtig ist, dass die Gesprächskanäle erhalten bleiben. Wenn es Probleme gibt, muss man weiterhin zum Hörer greifen können“, sagte Zorn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Zorn warnte vor einer neuen Aufregungs- und Aufrüstungsspirale. „Da müssen wir rechtzeitig bremsen“, sagte der ranghöchste Soldat der Bundeswehr. Gleichzeitig verteidigte er die Nato-Präsenz an der Ostflanke des westlichen Verteidigungsbündnisses. „Eine Grundverteidigungsbereitschaft widerspricht dem nicht. Die Nato-Präsenz ist ein Signal der Abschreckung auf unterstem Level. Das schränkt auf der anderen Seite die Bereitschaft zu Nadelstichen ein.“

Generalinspekteur Zorn sieht täglich Bedrohungen aus Russland

Laut Zorn registriert das Nato-Bündnis täglich Bedrohungen aus Russland. „Wir reden von der Sicherheit der Bündnisgrenzen, etwa im Baltikum oder Polen.“ Er warnte jedoch davor, den Fokus ausschließlich auf Moskau zu richten. „Die Nato beschäftigt sich nicht mit einer singulären Bedrohung, unser Blick umfasst 360 Grad“, sagte der General dem RND.

Lesen Sie hier ein Interview mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr: „Ich will einen Hubschrauber, der fliegt"

Von Jörg Köpke/RND

Bessere Vorsorge, gesündere Lebensweisen und bessere Behandlung von Erkrankten: Das alles kann laut Gesundheitsminister Spahn dazu führen, dass Krebs in zehn bis 20 Jahren besiegt sein könnte. Für die Forschung hat der Bund einen hohen zweistelligen Millionenbetrag versprochen.

01.02.2019

Die Grünen verlangen vom Bund mehr Geld für den Pakt für den Rechtsstaat. Parteichefin Annalena Baerbock spricht von vier Milliarden Euro in zehn Jahren, die der Bund den Ländern zur Verfügung stellen soll. Mit den Mitteln sollen mehr Richter und Staatsanwälte eingestellt werden.

01.02.2019

Finanzminister Scholz hat sich mit seinem komplizierten, vom Wert jedes einzelnen Gebäudes abhängigen Grundsteuer-Vorschlag wenig Freunde gemacht. Bayern droht mit einem Alleingang. Kann der Knoten bei einem Bund-Länder-Spitzentreffen durchschlagen werden?

01.02.2019