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Deutschland / Weltweit Irans neuer Präsident nennt Israel „alte Wunde“
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13:13 02.08.2013
Der neue iranische Präsident Hassan Ruhani nennt Israel eine „alte Wunde“ Quelle: dpa
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Teheran

„Die islamische Welt muss gegenüber dem zionistischen Regime Einheit zeigen, da dieses Regime eine alte Wunde ist, die seit Jahren in ihrem Körper steckt und beseitigt werden muss", wurde Ruhani von der iranischen Nachrichtenagentur ISNA zitiert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wertete dies als Beweis für die wahren Absichten des neuen Präsidenten. "Ruhani hat sein wahres Gesicht früher als erwartet gezeigt", erklärte er.

„Dies ist es, was der Mann denkt und es ist der Aktionsplan des iranischen Regimes", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros in Jerusalem. Die Welt müsse nun aus ihren Illusionen erwachen: „Es gibt einen neuen Präsidenten, aber das Ziel des Regimes hat sich nicht verändert - Atomwaffen zu entwickeln, um Israel, den Nahen Osten und Frieden und Sicherheit in der ganzen Welt zu bedrohen." Ein Staat, der Israel mit der Auslöschung bedrohe, dürfe auf keinen Fall Massenvernichtungswaffen bekommen, bekräftigte Netanjahu.

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Ruhani tritt an diesem Wochenende sein Amt an. Obwohl er eine Versöhnung mit dem Westen beabsichtigt, wird im Nahostkonflikt keine Kursänderung erwartet. Am Freitag veranstaltete der Iran wieder den „Ghods"-Tag, eine anti-israelische Massendemonstration, die jedes Jahr am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan stattfindet.

dpa

Michael B. Berger 02.08.2013
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