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Deutschland / Weltweit “Sie ist uneitel genug, sich selbst für ersetzlich zu halten“
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit “Sie ist uneitel genug, sich selbst für ersetzlich zu halten“
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19:32 29.10.2018
Angela Merkel, Bundeskanzlerin und Vorsitzende der CDU, kündigte an, sich schrittweise aus der Politik zurückzuziehen. Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Wiesbaden

Die Parteien in Hessen haben nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl keinen Zeitdruck, um ein Regierungsbündnis zu schmieden. Die Wahlperiode des bisherigen Landtags endet erst am 17. Januar 2019, einen Tag später tritt laut Landesverfassung der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung zusammen.

CDU-Chefin Angela Merkel zeigte sich nach massiven Verlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen bereit, den Parteivorsitz abzugeben - sie will aber Kanzlerin bleiben. Eine erneute Kandidatur schloss sie auf einer Pressekonferenz am Mittag aus.

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Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat großen Respekt für den Schritt von Kanzlerin Angela Merkel geäußert, nicht erneut für den CDU-Vorsitz zu kandidieren. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer bedauerte den Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den CDU-Vorsitz bedauert. „Es ist schade. Ich sage ausdrücklich: Es ist schade“, sagte Seehofer.

Die Junge Union in Baden-Württemberg forderte Merkel auf, auch als Kanzlerin zurückzutreten. „Wir glauben, dass Angela Merkel schon richtig lag und der Parteivorsitzende auch Kanzler sein sollte“, sagte der JU-Landeschef Philipp Bürkle der „Schwäbischen Zeitung“. „Der neue Bundesvorsitzende sollte daher auch die Regierung anführen und konsequenterweise Bundeskanzler werden.“

Alle Entwicklungen nach der Landtagswahl in Hessen 2018 im Liveticker:

Von fw/mkr/das/mer/ngo/RND/dpa