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Deutschland / Weltweit Melania Trump fordert Entlassung von Beraterin im Weißen Haus
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06:44 14.11.2018
Melania Trumps Afrika-Reise soll Auslöser des Streits sein. Quelle: Carolyn Kaster/AP/dpa
Washington

In einem außergewöhnlichen Schritt hat die First Lady der USA, Melania Trump, sich in die tagesaktuelle Politik eingeschaltet. Am Dienstag forderte sie die Entlassung einer hochrangigen Sicherheitsberaterin im Weißen Haus, Mira Ricardel. Nach dem Berichte kursiert waren, Präsident Donald Trump plane deren Freistellung als stellvertretende Sicherheitsberaterin, erklärte Melania Trumps Sprecherin, aus Sicht der First Lady verdiene es Ricardel nicht länger, im Weißen Haus tätig zu sein.

Weitere Informationen gab Trumps Sprecherin Stephanie Grisham nicht. Kurz vor der Veröffentlichung der Erklärung war Ricardel mit anderen Regierungsbeamten bei einer Feier im Weißen Haus zu sehen gewesen. Sie stand hinter Präsident Trump, als dieser an einer Zeremonie für das hinduistische Lichterfest Diwali teilnahm.

Streit über die Afrika-Reise von Melania Trump

Das „Wall Street Journal“ berichtete, Ricardel und Mitarbeiter der First Lady seien bei Trumps Afrikareise im Oktober aneinandergeraten. Dabei sei es um Sitzplätze im Flugzeug und Anfragen zur Verwendung von Mitteln des Nationalen Sicherheitsrats gegangen. Ein Sprecher des Gremiums kommentierte den Bericht zunächst nicht.

Melania Trump ist ihrem Mann gegenüber sehr fürsorglich. Sie gilt als einflussreiche Beraterin, so wie jeweils viele andere First Ladies vor den Trumps im Weißen Haus. Im Vergleich zu ihnen hält sie sich aber sehr bedeckt. Dass Melania sich zu einer Personalie im Weißen Haus äußert, ist daher umso überraschender.

Melania Trump warnt vor Mitarbeitern im Weißen Haus

Während ihrer Reise durch Ghana, Mali, Kenia und Ägypten im vergangenen Monat sagte sie in einem Fernsehinterview mit dem Sender ABC, im Weißen Haus gebe es Leute, denen weder sie noch der Präsident trauen könnten. Namen wollte sie nicht preisgeben, erklärte aber, ihrem Mann ihre Eindrücke geschildert zu haben. Die Frage, ob manche nicht vertrauenswürdigen Personen noch immer im Weißen Haus arbeiteten, bejahte sie.

Von RND/dpa

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