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Deutschland / Weltweit Neuer Verdacht gegen ehemalige RAF-Terroristin Becker
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Neuer Verdacht gegen ehemalige RAF-Terroristin Becker
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18:14 20.08.2009
Quelle: Archiv
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Dies teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Kriminaltechnische Untersuchungen an mehreren Briefumschlägen, in denen das Bekennerschreiben der RAF eine Woche nach dem Mord an Buback verschickt wurde, hatten den Angaben zufolge zu dem neuen Verdacht geführt. Ein Gutachten des Kriminaltechnischen Instituts des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden lasse keinen Zweifel daran, dass die DNA-Spuren zu Becker gehören.

Der Sohn des von der RAF Ermordeten, Michael Buback, sieht sich durch den neuen Verdacht gegen Becker bestätigt. „Mich überrascht das nicht. Ich rechne sie zum Kreis der dringend Tatverdächtigen“, sagte Buback dem „Kölner-Stadtanzeiger“ (Freitagsausgabe). Er fügte hinzu: „Das ist seit langem bekannt. Und ich finde es gut, dass jetzt etwas unternommen wird.“

Die Bundesanwaltschaft hatte bereits im April 2008 das im Jahr 1980 eingestellte Ermittlungsverfahren gegen Becker wieder aufgenommen. Seither wurden nach Angaben der Behörde eine Reihe von verdeckten Ermittlungsmaßnahmen veranlasst, die zu der Wohnungsdurchsuchung geführt haben.

ddp